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Caranar

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Caranar

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Staatsform / Gov.: k.A. / n.s.
Herrscher / Ruler: S'ndar, Imperator von Zhaketia
Hauptstadt / Capital: Zeno
Bündnisse / Alliances: k.A. / n.s.
Volk / PeopleMenschen
Kult / CultDer Große Vater Des Volkes; Dondra; Orphal; regional auch andere
Segment: Zhaketia

Anlässlich seines Aufstiegs zum Imperium hat sich das neutrale Reich P’njanar j Dr'n in Caranar umbenannt. Das Imperium umfasste zeitweise beinahe die gesamte Einhorninsel und erhob einen hegemonialen Anspruch auf den Rest. Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass es Konflikte mit den meisten Nachbarreichen gibt. In jüngster Vergangenheit muss sich Caranar nun mit Invasoren verschiedenster Herkunft herumschlagen, von denen die einen oder anderen unter den Nachbarn Caranars willige (oder auch weniger willige) Verbündete gefunden haben.

Caranar pflegt vor allem den Kampf, aber auch die Wissenschaften werden nicht ignoriert. Magie dagegen genießt in weiten Teilen des Imperiums von altersher einen schlechten Ruf. Magietätige sollten das Land daher besser nur inkognito betreteten, zumal ihre Fähigkeiten - so heißt es jedenfalls - abnehmen werden, je mehr sie sich den Kernlanden des Imperiums und den Schildbergen nähern.


Politische Situation Bearbeiten

Caranar ist in vier Provinzen gegliedert:

Die kleine Kernprovinz P’njanar wird von S'ndar, Imperator und Oberster Herrscher von Caranar, persönlich regiert, besteht territorial aber nur aus der Hauptstadt Zeno und Teilen der Hafenstadt Panar, die nach der Lesart der einen Gelehrten dem Reich Caranar seinen alten Namen P’njanar gegeben haben soll, nach Lesart der anderen ihren Namen vom Stamm der P'njanar erhalten hat.

Im Ophis liegt Samew unter Fürst Ormas, verwickelt in Kämpfe mit den Totenkopfinvasoren, die mit magischer Macht ein Dimensionstor in der Doppelstadt Flammhafen / Makras öffneten, beide Orte im Handstreich eroberten und sich seitdem langsam aber stetig im Ophis der Einhorninsel breit machen.

Im Phialae liegt Vanxor, aktuell geführt durch Irr'an, Erster von Vanxor, der den Abwehrkampf sowohl gegen die Invasoren von Kwy'yn als auch gegen die untereinander verbündeten Invasorengruppen aus Actys und Ywittrien zu leiten hat.

Zuletzt die Provinz Imas im Klados unter Fürst Sanballat, selbst noch glücklich im Frieden lebend, aber zunehmend besorgt über die Geschehnisse im Rest des Imperiums.


Geografie Bearbeiten

Die Landschaft Caranars ist sehr abwechslungsreich.

Im Kernland des Imperiums liegen die Schildberge, eng verbunden mit den Gründungslegenden P'njanars und dem Glauben an den Großen Vater des Volkes. Zahlreiche tiefblaue Seen und einige tief eingeschnittene, fruchtbare Täler zeichnen dieses Bergland aus.

Im Diktyon liegen Steppen- und Wüstengebiete zwischen den Bergen und dem Meer, im Anthos bilden direkt ins Hochland aufsteigende Steilküsten die Grenzen. Im Peristera bedecken dichte Wälder eine gen Lychnos zeigende, große Halbinsel, im Bathron laufen die Berge in ein weites Hochland aus.

Von den wasserreichen Schildbergen stürzen im Phialae die Quellflüsse des Ruiji ins zentrale Tiefland hinab, das auch unter dem Namen "Dondras Blitz" bekannt ist, und das er der Breite nach durchquert, um dann in einen tief eingeschnittenen, gewaltigen Canyon zu strömen, der die Schwertberge, die sich im Thysias bis zur machairischen Küste ziehen, vom unzugänglichen Zwergengebirge im Oklis trennt. Nachdem er die Berge hinter sich gelassen hat, mäandert der Strom durch die Tiefebenen von Vanxor, wo er sich mit dem Ca'dras vereinigt, um dann gemeinsam mit diesem unterhalb der prächtigen Stadt Draskon ins machairische Meer zu münden. Am phialäischen Ufer des Ca'dras beginnen ausgedehnte Wälder, inmitten derer irgendwo die derzeitigen Grenzen des Imperiums vermutet werden.


Die caranarische GesellschaftsordnungBearbeiten

Die von den P'nanjar begründete Gesellschaft Caranars unterscheidet grundsätzlich vier Klassen: die Edlen, die Freien, die Unfreien und die Sklaven; innerhalb dieser gibt es aber teilweise wiederum feinste Abstufungen.

Zu den Freien zählen die Freibauern und die Stadtbürger. Freibauern nennen das Land, das sie bebauen, selbst ihr Eigen. Unfreie dagegen sind ihrem Landherrn untergeben, auf dessen Grund sie leben. Der Landherr gehört in der Regel zur Klasse der Edlen; einige seiner Unfreien sind Pächter auf seinem Land, andere stehen in seinen Diensten und bewirtschaften als Bedienstete oder Verwalter seine Güter. Mancher Unfreie ist dabei vermögender als der eine oder andere Freie – trotzdem steht er gesellschaftlich unter ihm. Selten kommt es vor, dass ein Landherr einzelnen Unfreien ermöglicht, sich frei zu kau­fen. Einfacher, jedoch nicht unbedingt weniger kostenträchtig ist es oft, mit Hilfe eines hohen Brautpreises oder einer ebensolchen Mitgift in den Stand der Freien einzuheiraten. Auch dies bedarf zwar der Zustimmung des Landherrn, die aber in diesen Fällen schon als erbracht gilt, wenn er – spätestenfalls wenn bei der Zeremonie die entsprechende Frage gestellt wird – keinen Einspruch gegen die Heirat erhebt. Die Landherren sind verpflichtet, dem regionalen Fürsten oder Herzog bei Bedarf bis zu einem Zwölftel der ihnen unterstehenden Unfreien im wehrfähigen Alter zum Dienst in den imperialen Truppen zur Verfügung zu stellen; verpflichten sich diese nach den ersten sechs Jahren zu weiteren sechs Jahren Dienst, so können sie die Armee nach Ablauf dieser Dienstzeit als Freie verlassen.

In den Städten übt der meist aus Patriziern bestehende Magistrat die Landherrschaft aus, und alle Stadtbürger gelten als Freie, die Patrizier selbst sind niedrigen Edlen gleichrangig. Um aber das Bürgerrecht einer Stadt zu erlangen und dadurch zum Freien Stand aufzusteigen, muss ein Unfreier ein Jahr und einen Tag angemeldet bei den Amtsschreibern der Stadt in dieser wohnen und dort nach seinem Vermögen Steuern zahlen. Noch bis zum Ende dieser Frist aber hat sein Landherr das theoretische Recht, ihn zurück zu fordern, und geschieht dies, riskiert die Stadt eine Fehde mit dem Landherrn, wenn sie den Unfreien nicht aus ihren Toren weist.

Bei den Edlen gibt es feine Unterscheidungen, ob sie dem Gründervolk, einem Vasallenvolk, einem Verpflichteten oder einem Unterworfenen Volk entstammen; dies nämlich sind die vier Klassen von Völkern im Imperium.

Das Gründervolk der P'nanjar unterscheidet unter seinen Edlen wiederum vier Stufen des Rangs; die Obersten sind die Imperalen Prinzen sowie die Fürsten und Herzöge, die im Rang der Familie des Imperators gleich kommen, aber diesem unterworfen sind. Nach ihnen kommen die Gefolgsleute des Imperators, die Reichs- und Pfalzgrafen, die Markmeister, die die Grenzgebiete verwalten, die Imperialen Vögte sowie die Sekonden, die jüngeren Töchter und Söhne der Fürsten­häuser. Unter diesen wiederum stehen die Gefolgsleute der Fürsten und Herzöge: die Burggrafen, Landgrafen, Barone, Landvögte und Ritterführer. Den untersten Rang der Edlen schließlich bilden die Burgvögte, die Ritter, die Freiherren und Trutzherren, die einfachen Edlen und die Patrizier der Städte.

Die Edlen einiger Vasallenvölker können ähnliche Ränge einnehmen, wenn sie auch nur selten zum Stand der Fürsten aufrücken können. Der Herzog der Moyteken wird zwar protokollarisch wie ein Fürst des Reiches behandelt, ist jedoch dem Prinzipal von Vanxor unterstellt und dessen Gefolgs­mann. Den Edlen einiger anderer Vasallenvölker dagegen ist der Stand der Obersten ganz verwehrt – obwohl dies nirgends festgeschrieben, sondern nur durch die Tradition begründet ist.

Die Edlen der Verpflichteten Völker dagegen stehen grundsätzlich im protokollarischen Rang eine Stufe unter den Edlen gleichen Stands der Gründer und der Vasallenvölker, selbst wenn sie denselben Titel tragen und ähnliche Aufgaben für das Imperium übernehmen. So wäre ein Herzog der Sebulin – so sie denn einen hätten – lediglich einem Imperialen Vogt gleichgestellt, also einem vom Imperator bestellten Verwalter der Reichsgüter.

Edle schließlich eines Unterworfenen Volks wären zunächst protokollarisch im Prinzip bloßen Freien gleichgestellt, wenn dies in der Regel wohl auch mit größerer Finesse gehandhabt würde; sobald ihr Volk aber den Rang eines Verpflichteten Volks erreichen würde, würde sich damit auch ihr protokollarischer Rang erheben. Jedoch spielt diese Frage heutzutage keine Rolle in Caranar, da derzeit kein Volk protokollarisch als Unterworfenes Volk angesehen wird.

Zu den Verpflichteten Völkern werden vor allem einige zahlenmäßig kleine Gruppen gezählt, die als Flüchtlinge ins Land kamen und durch den Imperator oder durch Provinzherrscher jeweils unter besonderen Schutz gestellt wurden; zu ihnen gehören in Vanxor etwa die Burqar und die Sebulin. Bei den Zatecen ist der protokollarische Rang nicht ganz geklärt; außerhalb der Provinz Vanxor werden sie meist zu den Verpflichteten Völkern gezählt, in Vanxor selbst aber im Regelfall wie ein Vasallenvolk behandelt.

Bei einigen kleineren Völkerschaften, die keine Edlen im Sinne des caranarischen Protokolls haben, sondern nur aus Freien bestehen, ist der protokollarische Status ebenfalls unklar; ob sie zu den Verpflichteten oder den Vasallenvölkern gezählt werden, wird wohl erst dann geklärt werden, wenn einer der Ihren in den Stand der Edlen gehoben wird.

Unter den Freien nämlich spielt die Unterscheidung zwischen den Völkern keinerlei Rolle; sie sind untereinander alle gleichrangig, welchem Volk sie auch immer entstammen mögen. Dasselbe gilt aus Sicht der anderen Klassen für die Unfreien, wenn diese auch selbst untereinander manchmal feine Unterschiede pflegen und hegen.

Die unterste Klasse der caranarischen Gesellschaft bilden die Sklaven. Da kein Angehöriger eines Vasallen- oder Verpflichteten Volks versklavt werden darf, rekrutieren sich die Sklaven allein aus Kriegsgefangenen, für die kein Lösegeld gezahlt wurde, und gelegentlich aus aus fernen Ländern importierten Sklaven. Wird ein Sklave freigekauft – oder durch seinen Herrn freigelassen, was meist testamentarisch geschieht; es gilt als unschicklich, mehr als einen Sklaven, ausnahmsweise ein verheiratetes Paar, einem Erben zu vermachen –, so steigt er dadurch in den Stand der Unfreien auf. Erwirbt er als solcher beispielsweise die Bürgerrechte einer Stadt, so kann er wenig mehr als ein Jahr später schon Freier sein. Da er, wurde er in der Stadt freigelassen, keinen andern Landherrn als den Magistrat hat, ist dies für ihn oft wesentlich einfacher zu bewerkstelligen als für einen unfreien Handwerker vom Land, den sein Landherr zurückfordern kann. Allerdings wird es ein so zum Freien aufgestiegener ehemaliger Sklave schwerer haben, echte gesellschaftliche Anerkennung zu finden und beispielsweise von einem alteingesessenen Freien als Schwiegersohn akzeptiert zu werden.
Auch wenn Sklaven auf besonderen Märkten – abseits von ehrenwerteren Gewerben – wie Ware gehandelt werden können, so ist es im Übrigen doch selbst ihren Besitzern verboten, sie zu verstümmeln oder gar zu töten. Allerdings sehen die Sklavenschutzgesetze regional und lokal höchst unterschiedlich aus. In der Stadt Vanxor etwa ist es Sklaven verboten, in den Badehäusern Orphals und ähnlichen Etablissements zu arbeiten, in Draskon dagegen nicht.

Die Grenzen zwischen den Klassen sind unterschiedlich dicht: Kein Unfreier kann zum Sklaven werden, wohl aber umgekehrt. Freie dagegen, die sich überschuldet haben, können durch ein Schuldgericht für unfrei erklärt werden; der umgekehrte Weg wurde bereits aufgezeigt. Edle aber können nur dadurch zu Freien herabgestuft werden, dass sie von ihrer Familie für ausgestoßen erklärt werden; Freie können vom Imperator in den Adelsstand erhoben werden oder aber durch eine Adelsfamilie adoptiert werden. Durch Heirat allein allerdings können sie nicht aufsteigen; heiratet eine Edle einen Freien, so verliert sie dadurch an Status, der Freie jedoch gewinnt keinen. Heiratet dagegen ein Edler eine Freie, so bleiben beide in ihrem Stand; die Kinder aus dieser Beziehung jedoch gelten in der Regel nicht als Edle. Allerdings sind auch Fälle bekannt, in denen Freie durch Erbvertrag den Stammsitz eines Adelshauses ohne Nachkommen erwar­ben und binnen einer Generation aufgrund der Übernahme der Landherrschaft und der damit verbunde­nen Privilegien selbst als Edle, wenn auch niederen Standes, angesehen wurden. Ebenso können sowohl Freie als auch Edle eines Unterworfenen Volkes in den imperialen Truppen den Offiziersrang erwerben; nach Ableistung einer wenigstens zwölfjährigen Dienstzeit und ehrenhafter Entlassung steigen sie automatisch in den Rang eines niederen Edlen auf; dieser Rang ist zwar nur in Ausnahmefällen an ihre Nachkommen vererbbar, berechtigt diese aber dennoch zum Besuch einer der renommierten Kadettenschulen, was eine eigene militärische Karriere - und den damit verbundenen Statusgewinn - deutlich erleichtert und beschleunigt. Offiziere, die sich besonders ausgezeichnet haben, können zudem ein imperiales Deputat erhalten, das mit einem höheren und vererbbaren Adelstitel verbunden ist.

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