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Calador

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Calador - HER: Caluga von Calador; Info: Das finstere Kleinreich, im Glauben an Seth-Genral, wurde von den Wergols aus Hroggania angegriffen und zwangsweise im Jahr des Drachen 412 nP angeschlossen. Dieses traumatische Erlebnis, als Verrat des Seth empfunden, führte in der Folge zu einer Abkehr der Menschen von Calador von ihrer bisherigen Religion, wie Nerevan und Sotiva, der Dunkle und der Erhabene Segmentshüter von Gwynddor, im Rabenmond 424 n.P. berichteten.

Die Menschen in Calador Bearbeiten

Die Menschen in Calador, sie selbst bezeichnen sich als Calors, über ihre Abstammung gibt es verschiedene Ansichten. Fest steht das sie ursprünglich nicht von Gwynddor stammen. Die einen behaupten sie kämen aus dem ehemaligen Caer, was sie mit unleserlichen Dokumenten und dem „o“ in ihren Namen belegen wollen, andere behaupten sie würden ursprünglich aus Nykerien stammen bevor der Zorn Chnums das Land getroffen hatte. Vom Dhan selbst kommt diesbezüglich keine Aussage, so bleibt es nur zu vermuten woher die Calors ursprünglich stammen.

Die Calors sind Menschen die im Schnitt zwischen 1,80 und 2 Meter groß sind, kräftig gebaut von der Statur. Lediglich blonde oder rote Haare herrschen vor, ein reinrassiger Calor mit schwarzem Haar wurde noch nicht gesehen. Von der Hautfarbe sind hellhäutig oder im Sommer gebräunt, sie neigen allerdings dazu in den Sommermonden recht leicht einen Sonnenbrand zu bekommen. Da die Calors auf die Reinhaltung ihres Blutes achten und Mischehen mit anderen missbilligt werden, gibt es keine schwarzen oder braunen Haare. Man ist Fremden gegenüber zwar freundlich und aufgeschlossen, doch eine stärkere Bindung würde es nie geben.

Geschenke sind für Calors wohl eine der größten Beleidigung die es gibt, für sie zählt nur das was sie sich selbst erarbeitet haben. So gibt es auch keine jungen Calors die Übergewicht haben, da dies in jungen Jahren verpönt ist, zeugt es doch von Faulheit und Ignoranz gegen den eigenen Körper. Anders dagegen sieht es bei den alten Calors aus, sowohl wird dem Alter Respekt entgegengebracht, als auch die Fettleibigkeit im Alter respektiert. Dass die Älteren in jungen Jahren hart gearbeitet haben und auch was erreicht haben, zeigt sich durch deren Leibesfülle.

Die Menschen träumen keine großen Träume, sondern stehen mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen. Sie packen Probleme an, anstatt sie auszusitzen. Aber auch eine gewisse Sturheit wird ihnen nachgesagt, was, wenn man eine Zeit bei ihnen verbringt, nur bestätigt werden kann.

Im Gegensatz dazu feiern die Calors gern und oft. Es findet sich immer ein Ereignis was eine Feier wert ist. Wein, Tanz, Gesang und Spiele gibt es zuhauf bei ihnen. Zwei der beliebtesten Spiele bei Feiern oder auf Jahrmärkten sind „Brenn, Seth Priester, brenn“ und „Ersäuft den Wergol“. Beide Spiele werden wir später nochmals genauer betrachten. Das sollte für den Anfang erst einmal reichen, später werden wir noch einige Feinheiten und Besonderheiten im Leben der Calors berichten.

In den Gemarken Bearbeiten

Dasat o'Waladorn ritt langsam auf das vor ihm liegende Dorf zu, seine Rotte folgte ihm in einigem Abstand. Ein weiteres Dorf, ein weiteres Palaver. Sie hatten die Dörfer nicht gezählt in denen sie bereits waren. Einige Dutzend waren es wohl gewesen. Es lief immer gleich ab. Dasat ritt in das Dorf und hielt dort wo er den Dorfplatz vermutete. Dort stieg er ab. Er setzte sich auf den Boden, seine Lanze legte er vor sich, mit der Spitze zu sich. Das Zeichen für eine friedliche Absicht und für den Wunsch eines Palavers. Einige Minuten später öffnete sich eine der Hütten, ein alter Mann der von einem jüngeren gestützt wurde trat heraus. Offensichtlich der Dorfälteste. Langsam näherten sich die Männer und der jüngere half den Ältesten dabei sich vor Dasat zu setzen. Dann eilte er davon um einige Sekunden später wieder da, auf einem Tablett standen zwei Krüge mit Wasser, welche der Alte Dasat reichte, als Zeichen der freundlichen Aufnahme. Dann begannen sie zu reden, das Neue Erwachung von Caladors, der Anschluss diesen Dorfes unter dem neuen Dhan. Eine Stunde später war man sich einig, in den nächsten Tagen würde ein Vertreter des Dorfes gen Caskhan reisen, so wie viele andere auch.

Dasat sah sich noch im Dorf um und entdeckte einen Schrein des Seth, wie in vielen anderen Dörfern folgten die Bewohner hier zwar nicht mehr den Glauben an Seth, doch trauten sie sich auch nicht die bestehenden Schreine anzurühren. Dasat winkte seiner Rotte zu und vier Reiter lösten sich von ihr. Sie brachten starke Seile am Schrein an und befestigten sie an ihren Sätteln. Und rissen den Schrein nieder, einige Bewohner jubelten andere sahen betreten beiseite und hatten Angst den Zorn Seths auf sich zu ziehen. Doch Dasat störte sich nicht daran, viele Schreine hatten sie bereits nieder gerissen, trotzdem waren alle noch bester Gesundheit. Er und seine Reiter verbrachten noch einige Stunden in dem Dorf und mussten viele Fragen der Bewohner beantworten, dann machten sie sich auf den Weg ins nächste Dorf.

Die Priester Bearbeiten

Calthyr saß auf seinem Steinthron und ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Er war zufrieden, seine Truppen hatten die ersten Gebiete wieder ohne Probleme ins Reich eingegliedert. Es schien als waren die Menschen nach der Zeit des Nebels froh das sie wieder geführt wurden. Dann allerdings wurde er unsanft aus seinen Gedanken gerissen. Er vernahm ein lautes Gezeter vor dem Tor des Thronsaales. Zwei Stimmen stritten lautstark miteinander. Er hörte Worte wie Seth, Archar und Tempel. Das Tor öffnete sich und eine sichtlich genervte Wache trat ein.

„Herr, zwei Priester wünschen Euch zu sehen. Mit Verlaub gesagt, sie scheinen sich nicht abwimmeln zu lassen“ Calthyr sah die Wache amüsiert an:“ Lasst sie eintreten. Wenn es von solcher Wichtigkeit für die beiden ist, mich zu sehen.“ Die Wache verschwand wieder durch das Tor, welches sich öffnete und zwei Männer traten ein, begleitet von vier seiner Wachen. Der eine komplett in schwarzer Seide gehüllt die mit Symbolen Seths verziert waren. Er war glatzköpfig und trug die verschiedensten Tättovierungen an den Armen und am Kopf.

Der andere trug eine graue, einfache Kluft. Er war jung, stand wohl in der Blüte der Jahre. Aber nichts wies ihn als Priester aus. Beide waren nun verstummt, gifteten sich aber mit ihren Blicken weiter an. Gut fünf Meter vor dem Thron stoppte die kleine Gruppe. Sofort löste sich der Sethpriester und trat ohne große Demut, fast schon arrogant auf den Thron vor. Sofort stoppten ihn zwei der Wachen mit festem Griff. Mit giftigem Blick blickte der Priester die Wachen an, doch diese ließen sich nicht beirren. Auf einen Wink Calthyrs ließen sie den Mann los. Dieser wandte sich um und breitete die Arme aus. Die Wachen griffen sofort nach ihren Waffen, doch der Priester begann lediglich zu sprechen:

„Mein Name ist Saltar, Priester des großen und mächtigen Seth. Ich bin gekommen um den Menschen Caladors den rechten Glauben zu bringen.“ Dann blickte er sich um. Wieder an Calthyr gewandt meinte er nur im arroganten Ton:“ Es ist wohl besser wenn wir ohne diesen Dämonenanbeter sprechen würden.“

Calthyr dachte kurz nach, er überlegte sich ob dieser Priester irgendeine Ahnung hatte über das Verhältnis zu Seth. Der Verrat den er an dem Volk von Calador beging. Dennoch winkte er den Wachen zu, diese führten den Priester des Archars wieder aus dem Thronsaal heraus. Nach seinem Gesichtsausdruck zu urteilen war ihm das gar nicht recht, doch die Wachen ließen keinen Widerspruch zu. Vor dem Tor versuchte er alles um zu hören was im Thronsaal vorging. Doch außer der lauten Stimme des Sethpriesters, der immer wieder Seth anpries wie ein Marktschreier, war nichts zu hören. Calthyr antwortete ihm in einem sehr viel leiseren Ton. Gerne hätte er sein Ohr ans Tor gehalten doch die Wachen hätten ihm das sicher nicht gestattet. Nach einigen Minuten öffnete sich das Tor und ein arrogant grinsender Seth Priester trat heraus. Die Hoffnung des Archar Priesters sank in sich zusammen. So wie der Seht Priester grinste hatte er erreicht was er wollte. Dennoch trat er in den Thronsaal ein. Vor dem Thron warf er sich auf die Erde, er wollte wenigstens sein bestes geben um Archar zu vertreten.

„Herr, mein Name ist Faradan, ich bin ein unbedeutender, aber doch treuer Priester des Archars. Ich bin hier um...“ Calthyr ließ ihn nicht ausreden:“ Steh auf und sieh mir ins Gesicht wie ein Mann und wälze dich nicht auf der Erde rum.“ Die Stimme Calthyrs war nicht unfreundlich und als Faradan aufsah, sah er ein breites Grinsen in Calthyrs Gesicht. Ein wenig stieg seine Hoffnung wieder. Er stand auf und ordnete sich die Kleidung.

„Herr“, begann er erneut, “ ich bin hier, weil ich hörte dass Ihr und Euer Volk den Glauben an Archar nahe steht. So wollte ich Euch bitten, das ich hier meine Missionarstätigkeit aufnehmen dürfte.“ Er blickte leicht verlegen in das Gesicht Calthyrs und hätte sich am liebsten sofort wieder auf den Boden geworfen.

„Nun“, begann Calthyr, „sicherlich dürft Ihr in Calador missionieren, doch wenn Ihr nichts dagegen habt, wir suchen noch einen fähigen Priester für den Archar Tempel hier in der Stadt. Ihr seht aus wie ein kompetenter Mann für diesen Posten.“

Faradan glaubte seinen Ohren nicht zu trauen. Ein Tempel. Unter seiner Obhut.

„Herr, aber der Seth Priester...“

„Ihm wurde der Platz zugedacht, den er verdient. Macht Euch über diesen keine Gedanken.“ unterbrach ihn Calthyr und grinste von einem Ohr zum anderen.

„Dann werde ich mit Freuden den Tempel führen. Und danke.“ Faradan wollte sich noch weiter überschwänglich bedanken, doch der Dhan winkte bereits den Wachen. Diese führten Faradan hinaus auf den Hof und wollten den Weg in Richtung des Tempels einschlagen. Da platzte es aus Faradan heraus:“ Welchen Platz hat denn der Seth Priester bekommen??“ Die Wachen grinsten und einer wies mit der Hand auf einen Baum. Dort hing eine Gestalt in schwarzen Roben. Der Seth Priester. Er hing mit einem starken Seil um den Hals am Baum. Nichts mehr war von seinem Grinsen geblieben, dafür hing seine Zunge nun weit heraus. Das Gesicht blau angelaufen. In seinen Augen konnte man immer noch die Überraschung sehen. Faradan schluckte, doch dann musste auch er grinsen. Der Priester würde hier hängen bleiben, zur Warnung für andere. Solange bis ein neuer Priester seinen Platz einnehmen würde. Die Wachen führten ihn in einem der vornehmsten Viertel der Stadt. Dort, mit etwas Abstand zu den Wohnhäusern, stand ein mittelgroßes Gebäude. Es war doppelstöckig und gänzlich in schwarz gehalten. Groß prangte das Antlitz des Archars darauf. Einige Personen kamen aus dem Gebäude als sie näher kamen. Drei junge Männer, die wohl Priester waren. Und einige völlig in weißen Kleidern gewandete, junge Novizinnen. Ein durchaus angenehmer Anblick. Nun würde die Arbeit Faradans im Namen Archars beginnen.

Die Religion in Calador Bearbeiten

An der obigen Geschichte sieht man sehr schön, welche Religion vom Dhan gefördert wird, doch ist dies nur die Spitze der religiösen Gemeinschaften. Dieser Bericht soll einen kurzen Einblick geben.

Die Archar Religion Bearbeiten

Der Glaube an Archar ist der einzige Glaube der vom Dhan gefördert wird. Da dieser Glaube noch sehr jung ist und auch noch keine großen Feierlichkeiten abgehalten wurden, ist der Glaube noch stark in der Entwicklung. Doch bereits ein Großteil, der im Moment angegliederten Gebiete, ließ sich vom Archarglauben bekehren. Der einzige Tempel des Archar liegt in der Hauptstadt von Calador, Caskhan. Der junge Priester Faradan fördert hier den Glauben und ist im Moment dabei die Priester und Novizinnen zu organisieren. Auch legt er durch das Zwiegespräch mit dem Dämon die einzelnen Feiertage und Feste fest.

Der Glaube an Seth Bearbeiten

Als eine der wenigen verbotenen Religionen hat der Sethglaube keine große Bedeutung oder Zukunft. Durch die Wergols aus Hroggonia erobert, verloren die meisten Menschen aus Calador den Glauben an Seth. Mehr noch, wird ihm direkter Verrat an seine eigene Anhängerschaft vorgeworfen. Auch Fremden ist es verboten diese Religion in Calador auszuüben. Es gibt nur eine einzige Strafe dafür. Den Tod.

Der Glaube an andere Finstergötter oder Dämonen Bearbeiten

Hier gibt es keine Einschränkung, dennoch sollte man bei Ritualen oder größere Versammlungen immer noch die Genehmigung einholen. Ansonsten kann es hier doch unangenehme Überraschungen geben. Von offizieller Seite wird keine dieser Religionen unterstützt.

Der Glaube an Lichtgötter Bearbeiten

Nun, dieser ist generell nicht verboten, aber auch nicht offiziell erlaubt. So gibt es einige Menschen die ihren Glauben offen zu Schau tragen. Viele Gläubige der Pura oder auch Dena erfreuen sich der bester Gesundheit und haben auch bisher keine Anfeindungen von irgendeiner Seite erfahren. Einer Gruppe von Chnumgläubigen wurde allerdings klar gemacht, dass sie nicht toleriert wird. Ihre Köpfe stehen nun zur Schau. Am Straßenrand in Richtung Caskhar. Aus diesem Grund wurde der Glaube an Chnum gleich verboten um solche Ereignisse zu vermeiden. Am besten erfragt man an den Grenzen sicherheitshalber nach, ob die Religion die man anhängt auch toleriert wird. Ansonsten kann es auch hier unangenehme Überraschungen geben. .

Myra-Fundort: Bote von Gwynddor 12/7-12
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