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Borgon-Dyl - Gesellschaftssystem

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Das Gesellschaftssystem in Borgon-Dyl

(Kurzer Abriss)


Herrschaftsform Bearbeiten

Oberhaupt des Reiches ist die DEYE. IHR Wort ist Gesetz, und SIE befehligt alle Heere und Flotten des Reiches. Beratend steht IHR der Kronrat zur Seite, der aus hochrangigen Adligen des Reiches zusammengesetzt ist (die meisten davon sind mit der Herrscherfamilie n'Varthar mehr oder weniger eng verwandt). In der Führung der Heere und Flotten stehen IHR der Borgajid (oberster Befehlshaber aller Landtruppen) bzw. Norphelo (oberster Admiral aller Flotten) zur Seite.

Die Reichsherrschaft ist erblich. Seit der Befreiung Borgon-Dyls vom Joch der Haengstyr hat die Familie n'Varthar die Reichsherrschaft inne. Im Normalfalle wird der Stierthron und die Wolfskrone der ältesten Tochter der scheidenden DEYE vererbt. Sollte eine DEYE abtreten, ohne eine Tochter zu hinterlassen oder eine andere weibliche Verwandte zur Deyamin (Thronerbin) ernannt zu haben, so fällt es dem Kronrat zu, die Thronfolge zu regeln. Ebenso hat er im Falle der Unmündigkeit einer Deyamin über die Einsetzung eines Regantors zu entscheiden, der die Regierungsgeschäfte im Namen der Deyamin führt, bis diese die Volljährigkeit erreicht hat und als DEYE gekrönt wird. Sollte eine regierende DEYE für längere Zeit abwesend sein, so kann SIE (oder der Kronrat) einen Rejentar bestimmen, der in IHRER Abwesenheit die Regierungsgeschäfte führt, dabei aber vom Kronrat überwacht wird.

Landbesitz Bearbeiten

Im Unterschied zu klassischen Feudalstaaten gibt es in Borgon-Dyl kein auf dem Grundbesitz beruhendes Lehenssystem. Angesichts der Großzügigkeit, in welcher Borgon-Dyl mit fruchtbarem Land ausgestattet ist, wird die landwirtschaftliche Produktion ohnehin nicht durch die Größe des nutzbaren Landes, sondern durch die Verfügbarkeit benötigter Materialien, Geräte und Arbeitskräfte begrenzt. Wer das Risiko nicht scheut, eine Lebensgrundlage durch Landwirtschaft zu erwerben, sucht sich ein freies Stück Land, von dem sie oder er glaubt, es mit späterem Gewinn urbar machen zu können. Der neue Wirtschaftsbetrieb wird bei der zuständigen Jendeyan bzw. (in Stadtnähe) Caideyan registriert, die gegebenenfalls regulierend eingreifen kann, falls das neu genutzte Land zu nahe an bisher von anderen genutztem Lande liegt. Hin und wieder kommt es vor, dass prospektive Landwirte sich mit ihren Vorhaben übernehmen und dadurch in Schuldsklaverei geraten...

Verwaltung des Reiches Bearbeiten

Es ist also nicht der Besitz von Land, der für die gesellschaftliche Stellung ausschlaggebend ist, sondern die Herrschaft über das Land, oder vielmehr über seine Bewohner. Diese wird von den Burgen und Städten aus im Namen der DEYE von den Jendeyan bzw. Caideyan ausgeübt. Über diesen stehen noch die Nodeyan, die eine ganze Provinz im Namen der DEYE beherrschen bzw. verwalten. Diese Statthalterämter werden normalerweise innerhalb der Familie vererbt, jedoch können sie jederzeit von der DEYE neu besetzt werden.

Die Caideyan und Jendeyan wiederum berufen (mit Billigung der/des jeweiligen Nodeyan oder der DEYE) ihre militärischen Stellvertreter (Caibon bzw. Jengon), die als Stadt- bzw. Burgkommandanten die jeweiligen Garnisonstruppen befehligen. In Kriegszeiten stehen Caibon bzw. Jengon über den Caideyan bzw. Jendeyan, die dann nur beratende Funktion für die Kommandanten haben. Ansonsten haben Caideyan bzw. Jendeyan die Oberhoheit über ihre Gebiete, und damit auch ggf. über den Einsatz von Provinzheeren, die dann allerdings nicht von ihnen selbst, sondern dem jeweiligen Caibon bzw. Jengon kommandiert werden. Es gibt in einigen Burgen Ausnahmen, wo die Ämter des Statthalters und des Kommandanten in Personalunion wahrgenommen werden. Ansonsten ist die überwiegende Zahl der Statthalter weiblich, was dem vorherrschenden Erbrecht in Borgon-Dyl entspricht, während die überwiegende Zahl der Kommandanten männlich ist, da vorwiegend Männer den Kriegerstand als ihre Beschäftigung wählen.

Adel Bearbeiten

Sowohl Statthalter als auch Militärkommandanten in Borgon-Dyls Burgen und Städten entstammen üblicherweise dem Adel, also Familien, die im Laufe der Zeit macht des Willens der DEYE in diesen Stand erhoben worden sind oder diesem bereits seit unzählbaren Generationen angehören (letztere Kategorie, der sogenannte Hochadel, brüstet sich mit seiner reinblütigen Abstammung von den ersten Borgon-Dun, für die als markante Merkmale die besonders dunkle Haut sowie purpurne bis violette Augenfarbe gelten). In den meisten Fällen besitzen diese Familien auch einen komfortablen bis luxuriösen Stammsitz nebst umliegenden gewinnbringenden Landbesitz. Ob dieser Besitz auf der fleißigen Arbeit ihrer Vorfahren beruht oder ihnen anlässlich der Erhebung in den Adelsstand übereignet wurde, bleibt dahingestellt. Der Adelsname der betreffenden Familie ist aber in den meisten Fällen mit dem Namen ihres Stammsitzes, oder ansonsten ihres Geburtsortes, identisch. Vielfach ist dieser Familienname aber in der Öffentlichkeit unbekannt, da -insbesondere bei Statthaltern- gern der Name der Burg oder Stadt, von der aus sie regieren, als Name verwendet wird (z.B. "Tamae von Ormarad" oder "Auria von Lydon": kaum jemand weiß, dass diese eigentlich Tamae n'Oycerra bzw. Auria n'Ylon heißen).

Es gibt natürlich auch Adlige, die kein Amt als Statthalter oder Befehlshaber innehaben. Sie sind dennoch gegenüber fast allen Angehörigen nichtadliger Stände bevorzugt und haben denen gegenüber in der Regel auch Weisungsbefugnis. Natürlich gibt es Ausnahmen, etwa bei Amtsträgern, die nicht dem Adelsstande angehören. Diese haben entsprechend ihrem Amte ggf. auch Weisungsbefugnis gegenüber Adligen (sehr zu deren Leidwesen). Ein markantes Beispiel der jüngeren Vergangenheit war der Telidayin Mardon y'Karthar, der aus einer Händlerfamilie in Morabyl stammt, aber dennoch zum mächtigsten Mann Borgon-Dyls aufstieg, noch bevor er durch Heirat mit Auria von Lydon in den Adelsstand erhoben wurde.

Unterbau der Gesellschaft Bearbeiten

Die zweite Schicht im Gesellschaftssystem Borgon-Dyls bilden die Großbürger oder Großbauern. Bei ersteren handelt es sich meist um Geschäftsleute, die in ihrem Geschäft zahlreiche Untergebene befehligen und somit eine gewisse Macht über diese ausüben. Zweitere sind besonders erfolgreich mit ihrer landwirtschaftlichen Produktion und beschäftigen Tagelöhner und Sklaven, um die anfallenden Arbeiten zu bewältigen. Auch sie üben damit eine gewisse Macht aus, nicht zuletzt auch durch ihre wichtige Rolle in der Ernährung der Stadtbevölkerung.

Die dritte Schicht umfasst den Rest der freien Bürger Borgon-Dyls, die als Handwerker, Kleinbauern oder Tagelöhner ihr Leben fristen. Die vierte Schicht schließlich sind die Unfreien und Sklaven, über die an anderer Stelle ausführlich berichtet wurde.


gez. Ralkan n'Doye

Siehe auch: Bearbeiten


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