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Blutige Zähne

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Blutige Zähne - Eine Inselgruppe im Ophis von Tau-Tau.

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Die Blutigen Zähne - Detailkarte 019 von Helmut Pesch für My54 der Mythor-Serie.

BLUTIGE ZÄHNE - Eine Inselgruppe ophisch von Tau-Tau und an der peristerischen Grenze von Zahdas Einflussbereich liegend, die ihren Namen davon hat. weil Ihre Form aus der Luft an den gewaltigen Kiefer eines Ungeheuers erinnert und die einzelnen Inseln schroff und spitz wie Reisszähne aus dem Wasser ragen. Sie unterteilen sich in einen Schwertkiefer und einen Hexenkiefer, die durch die Regenbogen-Brücke der Zaubermutter Zuma miteinander verbunden sind. Der Zusatz „Blutige" weist auf die todlichen Gefahren hin. die hier lauem. Auf den Inseln selbst und in dem Gewässerm den beiden Kieferhälften herrschen die „Fischköpfe". Dabei handelt es sich um von Frauen ausgestossene und zu diesen Inseln verbannte Männer, die Zeichen von Besessenheit zeigten oder sonstwie in den Verruf kamen, den Dunkelmächten verfallen zu sein. Zum Zeichen ihrer Andersartigkeit setzen die Frauen den Besessenen Fischmasken auf - stülpen ihnen ausgehöhlte Fischköpfe über - die mit ihnen verwachsen, was als eindeutiger Beweis ihrer Abkehr zum Bösen angesehen werden kann. In der Tat geschieht mit ihnen eine so starke Verwandlung. dass sie mit der Zeit im Wasser ebenso wie zu Lande leben können und immer mehr entarten. Die ,,Fischköpfe" sind gefährliche Kopfjäger und Menschenfresser und werden allgemein gefürchtet, weswegen sich kaum jemand auf die Blutigen Zähne wagt.

Diese unheimliche Inselgruppe hat aber auch aus einem anderen Grund besondere Bedeutung erlangt Es wurde sich erzählt, dass hier die Zaubermutter Zuma verschollen sei, als sie versuchte, ein Bollwerk gegen die Dunkelmächte und eine Brücke in die andere Welt jenseits der Schattenzone zu schlagen. Davon sollte es noch Ruinen und andere Überreste und manche Einrichtungen geben, denen noch magische Kraft innewohne. Diese wende sich nun aber nicht nur gegen die Dunkelmächte, sondern gegen jedermann, der in ihren Bannkreis gerate. Dies blieben jedoch bloss Gerüchte bis zu jenem Augenblick, da Mythor als Honga auf den Blutigen Zähnen Schiffbruch erlitt und auf der Regenbogen-Brücke die Wahrheit erfuhr.

Dort erscheint ihm die Zaubermutter Zuma in einer Vision als uralte geschlechtslose Frau und erzählt ihm folgendes: Mit ihrem Zauberlehrling Vangard, den sie nach der Ophiswelt Vanga so benannte, hat sie diesen Regenbogen erschaffen, um damit eine Brücke vom Diesseits ins Jenseits zu schlagen, von der Hexenwelt in die Schwertwelt hinter der Schattenzone. Zuma hat herausgefunden, dass dort das Männliche, Gorgan der Krieger, regiert. Sie überlegte und kam zu der Folgerung:

Wenn man den weiblichen Ophis - Vanga- mit dem männlichen Machairas - Gorgan - vereint, würde man auf diese Weise die Dämonen nicht endgültig vernichten können? Doch bevor sie den Regenbogen, diese Brücke aus reinem Licht, vollenden und seiner Bestimmung übergeben konnte, da erschien ein Dämon und forderte sie zum magischen Duell. Zuma verlor das Kräftemessen zwischen Weisser und Schwarzer Magie und musste es zulassen, dass der Dämon den Wall auf den Blutigen Zähnen ins Gegenteil verkehrte. Zuma konnte nur den kleinen Regenbogen erhalten und in ihm ihr Testament hinterlegen. Was damals aus Vangard wurde und ob er ihr Vermächtnis übernahm und in ihrem Sinne die Grosse Barriere gegen die Dunkelmächte ausbaute, davon hat sie keine Ahnung. Und Mythor kann der Zaubermutter nicht mehr verraten, dass er Vangard auf der Schwertwelt begegnete und mit ihm zusammenarbeitete, denn Zumas Vision verblasst vorzeitig. Es wird jedoch nicht klar. ob Zumas Geist für immer erloschen ist, oder ob sie auch dem nächsten Besucher der Regenbogen-Brücke erscheinen wird. Ihren Aufgaben als eine der zwölf herrschenden Zaubermütter kann sie nicht mehr nachkommen, so dass ihr Gebiet verwaist ist Dies ist auch der ursprüngliche Anlass für den Krieg der Hexen.

Auf den Blutigen Zähnen findet sich auch ein altes und von Verfallserscheinungen gezeichnetes Bauwerk, das aussieht wie eine Windmühle, mit gut zwei Dutzend Windschaufeln. Durch deren Bewegung und das dabei entstehende Formen-und Farbenspiel wird Mythor angelockt und dazu animiert, das kegelförmige Bauwerk zu betreten. Er tut es- und sitzt in der Falle. Es stellt sich heraus, dass das magische Spiel der Windflügel nur Männer in seinen Bann schlägt, Frauen bleiben davon weitgehend unberührt. Überall auf den Inseln der Dämmerzone gibt es solche und ähnliche magische Fallen in sogenannten Verbotenen Zonen. Die Frauen meiden sie, aber männliche Insulaner verfallen immer wieder ihrem Bann. Diese Einrichtungen werden von den Amazonen errichtet. um sich männliche Sklaven zu beschaffen. Darum heissen diese „Sammelstellen" auch Sklaven- oder Männerzwinger. Die Amazonen fahren die Zwinger in bestimmten Zeitabständen ab und brauchen die darin gefangenen Sklaven nur einzusammeln. Seit jedoch die Blutigen Zähne zu einer tödlichen Zone wurden, legten die Amzonen hier nicht mehr an und die magische Mühle geriet in Vergessenheit. Es kam niemand mehr. um die Männer abzuholen, die sich in der Falle gefangen hatten, so dass sie elendiglich zugrundegingen. Als Mythor in die Falle tappt sieht er ihre Gebeine, und er muss befürchten, dass ihm ein ähnliches Schicksal bevorsteht. Er wartet vergeblich darauf. dass die „Meisterinnen" kommen und sich seiner annehmen. Doch da die Feuergöttin Ramoa, auf die die Magie des Männerzwingers nicht wirkt, seine Verbündete ist, bleibt ihm das Schlimmste erspart.


 Segment: Ophiswelt - Mythor-Fundort: 55
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