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Badulla

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Disambig-grau2.png Dieser Artikel beschreibt Marco Baaran Badulla, das bekannteste Mitglied der Familie Badulla. Für andere Familienmitglieder siehe "Vorname Nachname", also z.B. Moret Badulla
Marco Baaran Badulla, meist kurz als Badulla bezeichnet, ist der Erzherzog von Althea in Bagunda auf Karcanon und als solcher einer der Heerführer, die 406 zum Jahr der Generale auf Myra gemacht haben. Er führte strategisch wesentliche Züge des BURG gegen das Imperium von Bakanasan. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Goldenen Ordens, dem er seit fast 20 Jahren als Generalhochmeister vorsteht.

408 wurde er Lordkanzler und Großherzog von Bagunda und trieb die Reichsreform voran. Nach schweren Schlägen in den Kriegen gegen Bakanasan und die Purpurne Bruderschaft trat er 411 als Lordkanzler und Großherzog zurück, wurde aber 424 erneut in beide Ämter berufen.

Als Lordkanzler der Konföderation von Bagunda leitet er im Namen der Goldenen Königin das Regierungskabinett, ist Mitglied des Prätoriums und sitzt dem Königlichen Rat vor. Als Großherzog des Reichs unterstehen ihm zumindest formal alle militärischen Einheiten in der Konföderation, auch die Provinzheere der Mitgliedsstaaten. Vor allem aber hat der Großherzog den Vorsitz des Höchsten Militärgerichtshofes inne. Als Hochmarschall von Bagunda hat er Befehlsgewalt über die konföderierten Reitertruppen und steht als Großadmiral von Bagunda und Althea der Admiralität der konföderierten Marine sowie der altheanischen Küstenwache vor.


Kurzbiografie Bearbeiten

(verfasst von einem bagundischen Hofschreiber)

Hinweis: Dieser Abschnitt ist aus der Sicht eines Bewohners von Myra geschrieben und daher notwendigerweise subjektiv.


Marco Baaran Badulla wurde um 380 nach Pondaron - ein genaues Datum ist nicht bekannt - in den damaligen ophischen Grenzgebieten des bugandischen Königreichs als zweiter Sohn von Sandor Curda Badulla und Saraana Dimbula Baaran geboren. Schon in jungen Jahren machte er im lokalen Militärwesen eine steile Karriere. Als ihm das Kommando über die Grenztruppen des gesamten Ophis übertragen wurde, war er gerade mal 20 Jahre alt. Die meisten seiner Soldaten waren deutlich älter als er; seine natürlichen Führungsfähigkeiten, sein Charisma und vor allem sein strategisches und taktisches Geschick brachten ihm jedoch trotzdem mehr als nur Loyalität und Gehorsam ein.

Im so genannten Befreiungskrieg gegen Bakanasan war es vor allem sein Weitblick und seine militärischen Fähigkeiten, die zur Befreiung der transbugandischen Gebiete führte, die heute zum Erzherzogtum Althea und zum Fürstentum Rubrikon gehören. Gleichzeitig war es einer seiner engsten Freunde, der aus Lapathien stammende Thomas Kyrill, der im Phialae ähnliche Erfolge erzielte.

Nach seiner Ernennung zum Lordkanzler des neu geschaffenen Vereinigten Königreichs Bagunda erhob er seinen Kriegskameraden zum Erzherzog von Lapathien: Thomas Kyrill war von nun an als Thomas von Lapathia bekannt. Die Lordkanzlerschaft Badullas jedoch stand unter keinem guten Stern. Bakanasan gelang es überraschend, große Teile Lapathiens zurückzuerobern. Während der Großteil der bagundischen Truppen dort gefesselt waren, drangen von Machairas her zugleich kampfgewaltige Heere der Pupurnen Bruderschaft mit Feuer und Schwert ins Land ein; ihnen folgten nur allzu bald Plünderparties der Wagenvölker. Thomas von Lapathien fiel an der Spitze seiner Truppen, als er in der Großen Schlacht von Anthrizien - nahe der heutigen bagundisch-lapathischen Grenze - dem Feind zwar große Verluste beibrachte, ihn aber dennoch nicht besiegen konnte.

Seit jener Zeit ist die Furcht vor einem erneuten Einfall der Völker aus dem Machairas in den betroffenen Gebieten groß. Für viele verband sich der Feldzug der Bruderschaft mit der Erinnerung an frühere Einfällen der Wagenvölker, die ja auch über die Kalampe ins Land eingedrungen waren. Die verbrannten Dörfer wurden daher nun größtenteils nicht wieder aufgebaut, sondern zu gut befestigten Wehrsiedlungen zusammengefaßt.

Bagunda selbst aber war durch den Zweifrontenkrieg und die Verluste in der Schlacht von Anthrizien entscheidend geschwächt; da die Gefahr bestand, dass durch den zweifachen Angriff die phialaeischen Grenzmarken vom Rest des Reiches abgeschnitten würde, bemühte man sich im diesen benachbarten Karalo-Floran um Verbündete und fand sie schließlich in Bofri, dem Badulla die Marken als Lehen übergab.

Auf diplomatischem Wege gelang es mit Unterstützung Bofris, einen Waffenstillstand mit Bakanasan zu erreichen; mit Hilfe der neuen karalo-floranischen Verbündeten gelang die Vertreibung der Bruderschaft und sogar ein Gegenschlag über die Kalampe gegen dort vermutete Verbündete der Bruderschaft mit der Eroberung und Sicherung des Brückenkopfs Kalam Hold. Letztlich war Badulla aber durch den Verlust seines Freundes, vielleicht auch durch die militärischen Niederlagen amtsmüde geworden und trat als Lordkanzler zurück.

Aus den folgenden Jahren, in denen er als Erzherzog die reiche Provinz Althea regierte, ist nur wenig bekannt. Nicht lange nach seinem Rücktritt als Lordkanzler warf ihn eine schwere Krankheit nieder, die ihn für Monate ans Bett fesselte. Wieder genesen, plante er Forschungsreisen in ferne Länder, um neue Handelsrouten zu erschliessen. Zu diesem Zweck baute er große Flotten auf, die dann aber sämtlich für das "silurische Abenteuer", wie er es nannte - die Wiedereroberung Silurs durch die Lichtliga - requiriert wurden und zum größeren Teil niemals heimkehrten. Trotz dieser Rückschläge wird er in Althea bis heute als Förderer des Handels sowie als gerechter Richter sehr verehrt.

Noch weniger ist über sein Privatleben bekannt. Einst wurde ihm eine Affäre mit einer hohen Angehörigen des Königshauses angedichtet, es gibt aber keinerlei Belege dafür. In Althea rühmten sich zu verschiedenen Zeiten verschiedene Damen der Stadt einer engeren Bekanntschaft, und bei verschiedenen gesellschaftlichen Gelegenheiten wurde Badulla auch in wechselnder weiblicher Begleitung gesehen. Er selbst aber hat immer jede Stellungnahme zu privaten Angelegenheiten dieser Art verweigert.

Vor kurzem nun wurde Badulla erneut ins Amt ins Lordkanzlers berufen. Bagunda befindet sich erneut in einer Krise; an vielen Orten gibt es separatistische Bestrebungen, der Wiederaufbau der militärischen Schlagfähigkeit nach den Verlusten in den Kriegen um Lapathien und um Silur wurde lange Zeit nur sehr unsystematisch betrieben, die Staatsfinanzen sind unübersichtlich, und die Binnenwirtschaft leidet unter den - bislang glücklicherweise nur politisch, nicht militärisch ausgetragenen - Auseinandersetzungen zwischen den Provinzfürsten. Badulla hat sich in dieser Situation an die Spitze der Partei der Reformer gestellt, die die Einheit des Reichs erhalten, zugleich aber dem Wunsch nach mehr Eigenständigkeit der verschiedenen Völker des Reiches Rechnung tragen wollen.

Segment: Karcanon - Reich: Bagunda - Provinz: Althea - Name: Marco Baraan Badulla - Myra-Fundorte: 1/12
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