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Ayland

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Ayland im Altertum. - Detailkarte 24 von Helmut Pesch für die Mythor-Serie, My60, My61.

Ayland - HER: Andraiuk, HST: Tupan; Info: Das traditionsreiche Reich, das schon im Altertum bestand hatte, ist Mitglied der Allianz Gwynddors.

Ayland im Altertum Bearbeiten

AYLAND — Wappen: Schwarzes Tokapi auf gelbem Grund. Haupt- und Residenzstadt von König Andraiuk, dem Zorni­gen: Tupan. Die Königsstadt hat 50.000 Einwohner, ist stark befestigt und terrassenförmig angelegt; sie liegt am Reyhim-Zufluss Hyma, schmiegt sich im Lychnos an einen steilen Berghang und ist nur vom Thysias zugänglich. In ganz Ayland leben 500.000 Menschen.

Es ist ein Gebirgsland mit vielen Hochebenen, die eine karge Krume haben. Nur die Berghänge und das schmale Tal ent­lang des Reyhim sind fruchtbar, Felder werden terrassenför­mig angelegt. Humus ist fast so kostbar wie Eisen. Überall in den Bergen gibt es kleinere Ansiedlungen, die relativ dicht ge­sät sind. Die ophische Grenze wird von der Düsterzone gebil­det, so daß eine ständige Bedrohung durch die Dunkelmächte besteht. Das ist ein Grund dafür, dass bei den Ays die Magie groBe Bedeutung hat und auf ca. zehn Bewohner ein der Ma­gie Kundiger kommt; Fetische, Amulette und Talismane jeder Art werden von den Ays nicht als Schmuck, sondern zur Ab­wehr von dämonischen Kräften getragen. Am meisten gefürchtet sind die Hexe Quida und ihr Böses Au­ge, sowie das schreckliche Dreigespann vom Hungerturm: Ahok, mit dem halbgeformten Gesicht, Bened, mit dem toten linken Arm, und Celen, mit den gestörten Sinnen. Das Böse Auge der Quida ist ein Blinklicht, das zu gewissen Zeiten aus der Schattenzone dringt und starken magischen Einfluss auf die Ays hat. So verfallen sie in seinem Schein in einen Wander­trieb, der sie in die Düsterzone lenkt; Kinder, die im Zeichen des Bösen Auges geboren werden, verfallen den dämoni­schen Mächten; das Böse Auge zerstört das Saatgut auf den Feldern und läßt das gereifte Korn verkümmern. Die schreckli­chen Drei vom Hungerturm an der Grenze der Düsterzone wie­derum verlangen von Wanderern, die sich in ihr Gebiet verirrt haben, Pfänder, um daraufhin zeitlebens über sie verfügen zu können.

Aber Ayland hat auch weltliche Feinde. Im Lychnos und Klados müssen die Bergdörfer gegen Weddon und Erron, die beide zum Shalladad gehören, befestigt werden. Im Machairas liegt Kaistan, das zwar (noch) unabhängig ist, dessen König Bulasar aber die Ays am liebsten mit Haut und Haaren verschlingen würde. Bulasar ist es schließlich auch, der Shadrons Vogelreiter durch sein Land ziehen laßt, so daB sie im Tal des Reyhim bis nach Tupan zie­hen und, nach langer Belagerung, die Königsstadt zu Fall bringen können. Obwohl die Stadt nie erobert wurde, ent­schloß sich Andraiuk, um unnötiges Blutvergießen zu vermei­den, zu Verhandlungen. Er schickte seinen Gesandten Yavus nach Hadam, der „Luxons Hinrichtung" beiwohnte und sich davon dermaßen beeindrucken liess, daB er Shallad Hadamurs Bedingungen bedingungslos annahm, die lauteten: Kapitula­tion und Eingliederung ins Shalladad, was durch die Vermäh­lung Prinzessin Soraises — eine der vielen Töchter des Hadamur — mit dem ayischen Thronfolger Prinz Iugon symbolisiert werden soll.

Kleidung und Waffen weisen kaum Unterschiede zu anderen Völkern des Ophiskontinents auf, sieht man von der Vorliebe für Dämonenbanner und der Barttracht ab. Krummschwerter, Pfeil und Bogen, Lanzen und Speere und Rundschilde sind üblich. Dagegen finden sich keine schwereren Rüstungen, da es kaum Erzvorkommen gibt und Metalle kostbar sind. Dafür gibt es reichlich Edelsteinvorkommen, die die Ays zu begehr­ten Handelspartnern machen.

Bewährtes Reittier in den Bergen ist das Tokapi, ein Paarhufer mit zottigem, langhaarigem Fell von gelbbrauner Farbe, das zwei Höcker hat und wie eine Mischung aus Lama und Kamel aussieht. Wenn das Tokapi gereizt wird, spuckt es über eine wette Strecke eine klebrige Masse und trifft damit zielsicher. Die Ays machen sich diese Eigenschaft bei Kämpfen zunutze. Das Tokapi besitzt zwei gewaltige, gebogene Hörner, die von den Reitern nicht selten mit Saiten bespannt werden, so dass sie sie wie Bogen gebrauchen können.

Die thysischen Steppen sind fast unbewohnt. Es ist der Lebensbereich der wilden Graupferde, die von den Ays vor allem we­gen Ihres Fleisches gejagt werden, das ihnen als Nahrung dient. Es könnte sein, dass die Graupferde von den Barbaren aus dem Machairas eingeschleppt wurden, die in der Vergangen­heit schon einige Male bis zur Düsterzone vorgedrungen sind.

Segment: Gwynddor - Reich: Ayland - Mythor-Fundort: My61
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