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B.2.3 "Das Avatar - der Weg des Priesters" Bearbeiten

Ein Priester, der Effekte höherer Größenordnung bewirken will, kann, wenn er einer Gottheit einige Zeit gedient hat und erfolgreich das Ritual Avatar I+ durchführt, von diesem Zeitpunkt an auch Astralenergie nutzen, die seine Gottheit und ihre Gläubigen ihm zur Verfügung stellen. Dies ist die Göttliche Kraft. Ihr Höhe ist vom Rang der Gottheit (siehe Tabelle 14) und der Anzahl der Gläubigen auf der Gemark abhängig, auf der sich der Priester aufhält. Der Rang einer Gottheit bestimmt ihre Basis-AE. Durch sie ist die Gottheit in jeder Gemark Myras präsent, die sich im 5-KF-Radius um einen großen Tempel befindet. Außerhalb dieses Gebiets halbiert sich der Betrag, und verdoppelt sich in einem großen Tempel selbst. Auf Wasser und Tiefsee gilt der jeweils halbe Betrag. Zur Basis-AE addiert wird die AE der Gläubigen in der Höhe von 1AE pro 10 Gläubige. Wenn in der Gemark mehrere Gottheiten verehrt werden, ist die Kraft der Gläubigen (nicht aber die Basis-AE) entsprechend zu teilen.

Schließlich kann ein bestimmtes Gelände als Aspekt einer Gottheit gelten. Priester dieser Gottheiten addieren dessen Erdkraft zu ihrer verfügbaren AE (so addieren beispielsweise Norytton-Priester, wenn sie sich in Wasser aufhalten, 2500AE). Sowohl die Basis-AE als auch die Kraft der Gläubigen erneuern sich jeden Mond. Tabelle 2 zeigt die Menge an Göttlicher Kraft für verschiedene Ränge von Gottheiten und verschiedene Bevölkerungsstufen (wenn mehrere Gottheiten verehrt werden, müßt Ihr schon selbst rechnen). In Tempelstädten (d.h. Grosse Tempel) halten sich zu jeder Zeit 5000 Pilger pro Rang der Gottheit und 5000 Pilger pro 50.000 GS (pro 250.000GS bei Geltung der Realismusregel) Kosten des Tempels auf. Diese stellen dem Priester im Tempel noch einmal 1AE pro 10 Pilger zur Verfügung.

Höhere Avatar-Stufen erhöhen die verfügbare Göttliche Kraft. (siehe Avatar I bis V, B.6). Der Grad magischer Effekte, die unter Einsatz der Göttlichen Kraft bewirkt werden, erhöht sich um 10 oder mehr für den Zweck der Bestimmung der nötigen Fertigkeitspunkte (nicht für die AE-Berechnung). Da die Göttliche Kraft von der Anzahl der Gläubigen abhängig ist, erhöht sich ihr Wert natürlich mit dem Vorhandensein einer Stadt oder Hauptstadt, und zwar wiederum um 1 pro 10 Gläubige, also 5000 für eine Stadt und 10000 für eine Hauptstadt.

Priester verbringen einen Teil ihrer Zeit mit dem Auffüllen ihres Reservoirs an Persönlicher AE, hier interpretiert als Gebete, Rituale und viele alltäglich erscheinende Dinge, die im Licht des Glaubens eine besondere Bedeutung erlangen. Diese Zeit wird regeltechnisch nicht erfaßt und bleibt ganz der Gestaltung durch die Phantasie des Spielers überlassen.

Der Weg des Priesters bedeutet Beständigkeit. Gottheiten denken in größeren Zeiträumen als Menschen, und die Macht einer Gottheit ändert sich nicht von einem Tag auf den anderen. Die Unabhängigkeit, die dem Magier so viel bedeutet, beneidet der Priester nicht - er ruht im Schoß seiner Gottheit. Obwohl er häufig ähnliche Dinge bewirken kann wie ein Magier, fehlt ihm die Tiefe des Verständnisses eines Magiers. Deshalb sind seine Chancen, bisher unbekannte magische Effekte zu entdecken, sowie seine Chancen, einen Effekt erfolgreich zu improvisieren, gegenüber denen eines Magiers zum Teil drastisch vermindert. Dafür kann er sich darauf verlassen, daß seine Gottheit ihm in Zeiten höchster Not zur Seite steht: seine Chancen für eine göttliche Intervention sind zehnmal so hoch wie die eines Magiers, der die gleiche Gottheit verehrt. Manchmal schenkt eine Gottheit ihrem Priester auch das Wissen um einen magischen Effekt oder Fertigkeitspunkte (die darf er aber im Gegensatz zum Magier nicht frei verteilen).

Schwarze Magie gibt es natürlich auch für Priester, etwa Dämonenpriester: Zum Zweck der Gewinnung externer AE werden Menschen (oder andere Wesen) zerstört. Diese "liefern" generell 1AE auf 10 Geopferte. Wenn den Finstergöttern oder Dämonen Gläubige geopfert werden, "liefern" sie also insgesamt 2 AE auf 10 Geopferte (1AE als Gläubige und 1AE als Opfer). Der Widerstand Nichtgläubiger gegen Schwarze Magie hängt von der Kultur und Religion der Opfer ab.



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