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Aron lon Dorinam

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Kurzfassung Bearbeiten

Aron lon Dorinam - Reich. Neutrales Lichtreich im Glauben an Dondra, am Auge der Welt, dem Inneren Meer Coriganis, gelegen. Druiden unter Thalin na read +Aladain regieren das Reich, seit Absetzung der Sturmkönigin Dorilys von Airdonn-An. Hauptstadt ist Loroaandor. Das Reich hat 404 nP die LUNA, die Liga Unabhängiger NAturvölker ausgerufen, der sich unter anderen +Asengard unter Thor Ragnar und Lonador unter +AvortAn lonra Mor zeitweilig anschlossen, bevor sie zur von +Aldaron gegründeten LIFE überwechselten.


Provinzen von Aron lon Dorinam (und Provinzhauptstädte) Bearbeiten


Von Pondaron zur Gründung Aron lon Dorinams Bearbeiten

Hinweis: Dieser Abschnitt ist aus der Sicht eines Bewohners von Myra geschrieben und daher notwendigerweise subjektiv.


Aus der Zeit vor Pondaron ist in der Ueberlieferung der Völker von Aron lon Dorinam nur sehr wenig bekannt. Die Legenden und Sagen der Dorinthi berichten nur vage Ereignisse oder mystisch verbrämte Gegebenheiten wie der Diebstahl des Pferdes von den Göttern durch ihren Urvater Thurrin. Nicht einmal ihre genaue Herkunft ist bekannt, sie zogen offenbar recht ziellos durch die Landen.

Von den Arona ist etwas mehr bekannt, doch sind es keine grossartigen Taten. Etwa weiss man, dass dieses Volk scheinbar schon lange in der kargen Gegend der heutigen Provinz Aron siedelte. Vor Pondaron waren die Arona ein kleines Volk von Fischern und Hirten, die sich durch ein armseliges Leben schlugen. Nicht einmal ihre Könige, die sich stolz Sturmherren nannten, waren in der Lage grössere Pracht zur Schau zu stellen als eine recht krude Burg ob Pelisand. Ueber dieses Herrschergeschlecht ist auch nicht viel mehr zu berichten, als dass sie sich von einem gewissen Rell ableiten, der der Sage nach aus dem Meer entstieg.

Das wichtigste Ereignis ihrer Geschichte geschah erst im Gefolge der Schlacht von Pondaron, als Unwetter und harte Winter die Lebensgrundlage der Hirten zerstörte und ein verheerender Vulkanausbruch die Fische von ihren angestammten Lebensräumen vertrieb und die Netze der Fischer leerte. Bevor die Arona ganz verhungerten, fielen sie lieber über die Vorräte glücklicherer Völker her. So ist aus den Aufzeichnungen der Stadtchronisten von Kerlim bekannt, dass Kerlim um 2 n. P. das erste Mal von einer Flotte „bemannt von finster blickenden Teufeln“ belagert worden sei und dass diese „Mord und Feuer gesät“ hätten. Dieses selbe Kerlim gehört übrigens heute zu Aron lon Dorinam und heutige Kerlimi können es sich nicht mehr vorstellen, dass es einmal anders gewesen sei.

Nachdem der ärgste Hunger gestillt wurde, begannen die Arona sogar Gefallen am Brandschatzen zu finden und sie begannen nun auch wertvolle Gegenstände zu rauben, nicht mehr nur Lebensmittel. So verbreiteten sie über Jahrzehnte hin Furcht und Schrecken über die Gestade des Inneren Meeres; tauchten jäh vor den Hafenbefestigungen einer Stadt auf und hatten sie schon wieder, um einige Schiffsladungen reicher, verlassen, bevor Hilfe eintreffen konnte.

Wermin na Rell, der jüngere Bruder der damaligen Sturmherrin Katunia da’Rell war es, der dann als erster auf den Gedanken kam, fremde Siedlungen nicht nur zu überfallen, sondern gleich zu erobern. So war es wieder einmal Kerlim, dem die zweifelhafte Ehre zukam, eine Vorreiterrolle zu spielen: 33 n. P. besetzte eine kleine Flotte unter Führung des verwegenen Wermin na Rell Kerlim und seine Streitmacht verschanzte sich in den Stadtbefestigungen. Und tatsächlich gelang es Wermin, der sich unterdessen Sturmherr von Kerlim nannte, die Hauptstadt des kleinen Reiches der Pomoryaner gegen Entsatzungstruppen zu halten und dehnte allmählich seine Herrschaft auf ganz Pomory aus.

So verfügte Wermin nach nur einem Jahr über die gleiche Macht wie seine ungeliebte Schwester Katunia. Darauf hatte er nichts besseres zu tun, als mit einer angewachsenen Flotte nach Pelisand zu segeln und Katunia dazu aufzufordern, ihm die Krone Aronas überzugeben. Zum Schein ging die Sturmherrin darauf ein und lud ihren machthungrigen Bruder in die Burg von Pelisand ein, wo sie ihm zu Willen zu sein versprach. Siegessicher ruhte sich Wermin dann im Dampfbad der Burg aus und bekam es gar nicht mit, dass Katunia betäubende Mittel in den wohlriechenden Dampf mischen liess. So endete seine vielversprechende Karriere erbärmlich im Kaltwasserbecken, wo er darauf ersäuft wurde.

Katunia da'Rell nahm in den folgenden Jahren die Ländereien ihres verblichenen Bruders in Besitz und führte seine Idee weiter, indem sie Eroberung der Halbinsel von Loroaandor einleitete. Doch starb die Sturmherrin im Jahr 36 n. P. an den Folgen der Geburt ihres Sohnes noch bevor die Verikaner erfolgreich unterworfen wurden. Durch diesen Schock erschüttert erlitten die Arona ihre erste schwere Niederlage seit Pondaron in der entscheidenden Schlacht am Hohen Riegel. Die kriegstüchtigen Verikaner sind in der Folge als die Angstgegner der Arona bekannt geworden und trotzten noch lange Jahre ihren südlichen Nachbarn. Erst dem erste Sturmherr Aron lon Dorinams, Sarfun is Drondun, gelang es mit seinen Dorinthi das Land Verik 157 n. P. unterzuwerfen.

Nach dem Tod von Katunia da’Rell wurde ihr Prinzgemahl Asun n’Ain Regent, um für ihrem gemeinsamen Sohn Graned na Rell das Reich zu regieren. Durch die Niederlage gegen Verik eingeschüchtert verfolgte Asun eine konservative Politik des Bewahrens. Die beiden Reichsteile Aron und Pomory wurden von ihm tüchtig verwaltet, das Volk liebte seine gerechte Regentschaft. Doch ihm fehlte es an dem gewissen Etwas, das einen grossen Herrscher auszeichnet - und so stagnierte das Reich der Arona während der fünfzehn Jahren unter Asun n’Ain. 51 n. P. starb Asun auf der Jagd nach einem Prachtsexemplar des goldgetupften Lanzenfischs.

Mit erst 15 Jahren musste also der junge Graned na Rell den Thron besteigen. Ungestüm begann der junge Sturmherr seine Herrschaft: Er sammelte riesige Flottenverbände, erbat sich Dondras Segen und segelte zu seinem grossen Eroberungsfeldzug ab. Es hatte ihm nämlich geträumt, dass man ihm einst die Reichtümer Londors zu Füssen legen würde. Und so liess er Londor belagern. Doch diese prächtige Stadt hatte aus früheren Begegnungen mit den Arona gelernt und hatte sich längst hinter hohen Wällen verschanzt, als Graneds Flotte vor Londor auftauchte. Nichtsdestotrotz liess Graned zum Angriff blasen - und holte sich eine blutige Nase im Sturmangriff. Alsobald wusste er, dass die Leute von Londor mit ihren Waffen umzugehen wussten. Nachdem Dutzende von Sturmangriffen allesamt fehlschlugen, sah Graned ein, dass er so nicht weiterkommen würde und stellte sich auf eine längere Belagerung ein, um die Bewohner Londors durch Aushungern zur Aufgabe zu zwingen.

Aber erst 57 n.P., als es Graned gelang, die letzten Versorgungswege in die Stadt hinein unterzubinden, ergab sich die Hauptstadt des reichen Landes Londor dem jungen Invasor. Immer noch ungestüm gab sich Graned immer noch nicht zufrieden und bekriegte nun den Rest des Landes Londor. Nach zehn Jahren schien der Feldzug immer noch kein Ende gefunden zu haben; die Feinde fanden sich in ihrer gebirgigen Heimat besser zurecht als die an den Kampf zu Lande ungeübten Arona. Nun versuchte Graned es erstmals mit Verhandlungen. Er schickte Unterhändler zu den verschiedenen Anführern der feindlichen Truppen, und wirklich gelang es ihm durch Versprechungen einige von ihnen zu überzeugen, die Seiten zu wechseln. Nun konnte er die Londorer gegeneinander ausspielen und seine eigenen Truppen schonen.

68 n. P. kehrte endlich der Friede in die neue Provinz Londor ein, doch Graned, unterdessen 32jährig geworden, fand immer noch keine Ruhe. Diesmal war es ein Verrat in seiner Heimat Pelisand, wo der Reichsverweser, der durch die ständige Abwesenheit des Sturmherren übermütig geworden war, sich selber zum Herrscher ausrufen wollte. Doch als Graned mit seiner erfahrenen Armee heimkehrte, gab der Verweser sofort klein bei, denn er konnte diesen hartgesottenen Veteranen nichts entgegensetzen. Nachdem der Verweser zum Selbstmord gezwungen worden war, beschloss Graned, die Residenz von Pelisand nach Londor zu verlegen. Und so sank das kleine Pelisand endgültig in die Bedeutungslosigkeit ab, während Londor als Hauptstadt eines aufstrebenden Reiches erblühte.

Wäre Graned ein normaler Mann gewesen, so hätte er den Frieden genossen. Doch so wie er nun war, trieb es ihn immer noch um und er hatte keine Ruhe, bis er endlich einen Feldzug gegen Verik (um 70 n. P.) auf die Beine gestellt hatte. Auch diesmal endete der Krieg gegen Verik für die Arona in einem Fiasko, diesmal weil der geniale verikanische Feldherr die Nachschublinien der Arona so störte, dass sie sich zurückziehen mussten, bevor sie selber verhungerten. Gezwungenermassen musste sich Graned nach Londor zurückbegeben, wo er sich durch den Bau eines Palastes bei Laune hielt. Schon 75 n. P. hatte er genug von der Ruhe und sammelte wieder einmal seine Heere und Flotten, diesmal für einen Krieg in Uebersee.

Ihm stach nämlich das ophiswärts gelegene Reich Calnre ins Auge. Die vom Fluss Erzent durchflossene Halbinsel versprach reiche Beute; zu dem kam noch, dass die Calnre eine konkurrierende Seemacht darstellte. Graned wollte möglichst keine Konkurrenz zur See, deshalb war ihm Calnre ein Dorn im Auge. Wieder wurde es ein schwieriger Feldzug, da eine Invasion dadurch erschwert wurde, dass Calnre mit seiner eigenen Flotte leicht die schweren Transportschiffe an der Landung hindern konnte. Deshalb suchte Graned zuerst eine Entscheidung zur See um die Seehoheit an Calnres Küsten zu bekommen.

Nachdem beide feindlichen Flotten sich einige Wochen vorsichtig in gute Ausgangspositionen manövrierten, kam es zur Seeschlacht an der Erzent-Mündung, die Arons Flotte unter schweren Verlusten gewann. Nun war der Weg nach Calnre mit seiner Hauptstadt Rondor frei, die denn auch nach einjähriger Belagerung fiel. Nach und nach eroberte sich Graned bis ans Ende der Halbinsel vor. Dort, auf einer Klippe stehend, hatte er ein geistiges Erlebnis, eine Art Wachtraum, der sein Leben von nun an völlig umwälzte. Da sah er ein, dass er das ganze Leben einem Wahn nachgejagt hatte.

Gebrochen trotz seinen schier endlosen Siege kehrte er 79 n. P. nach Londor zurück und nahm sich vor, das Leid, das er über viele Völker gebracht hatte, wiedergutzumachen. Die zweite Hälfte der Herrschaft Graneds war daher durch absolute Friedfertigkeit gekennzeichnet. Gerecht regierte er über die vielen von ihm unterworfenen Völker und versöhnte sich mit seinen ärgsten Feinden. Als Graned na Rell 110 n. P. im Alter von 74 Jahren starb, wurde er im ganzen Reich ehrlich betrauert.

Wie es so oft vorkommt, folgt auf einen fähigen Herrscher ein ausgemachter Schwachkopf. Zwar war Graneds Enkel Aegint na Rell nicht dumm, doch konnte er nie einsehen, weshalb er, der grosse Sturmherr, jemand anderem respektvoll begegnen sollte. Nach seiner Meinung kam zuerst er, dann nichts. Alle hatten ihm zu gehorchen, selber die Götter. Kein Wunder, dass sein Treiben von jedermann ungern gesehen wurde, sogar von den Göttern. Die Priester Dondras jedenfalls behaupten noch heute, dass Dondra eines Tages genug hatte und Aegint mitsamt seinem ganzen Volk mit dem Fluch strafte. Historiker wie ich gehen allerdings davon aus, dass Aegint durch seine Arroganz einen mächtigen Magier so verärgerte, dass dieser einen dunklen Zauber auf Aron schleuderte, ob mit Hilfe Dondras oder nicht.

Der Fluch der Schrumpfung begann jedenfalls um 117 n. P. herum. Aegint selber erlebte den Höhepunkt des Fluches nicht mehr selber, er starb jung auf unrühmliche Weise: Bei einem Gelage verschluckte er sich an einer Fischgräte. Dies war das Ende des Geschlechts der Rell. Bis zur Ankunft der Dorinthi 155 n. P. herrschten verschiedene schwache Sturmherren, die mit Mühe und Not das Reich der schrumpfenden Wesen zusammenhalten konnten.

Agnor de Kasternu, Hofschreiber

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