Fandom

MyraPedia

Arki (Talash)

6.794Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion3 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Disambig-grau2.png Dieser Artikel beschreibt das zweite Arki als Hauptstadt des Reiches Aldowereiya (nur ein d) nach der Zeit der Nebel und der Wanderungen. Für das historische Arki als Hauptstadt des alten Reiches Aldodwereiya siehe Arki (Aldodwereiya). Beide liegen auf Kiomba. Das nach 430 n.P. aktuelle, wieder aufgebaute Arki ist unter Novarki beschrieben.

Die Hauptstadt Arki Bearbeiten

„"Um die Hauptstadt Aldowereiyas treffend zu beschreiben, muß man Ihre vielen Gesichter sehen, die sich dem Besucher zeigen, der durch Ihre Straßen wandelt. Vielleicht ist es das dekadente Leben der Patrizier mit ihren reichen Kutschen, riesigen Palästen und wilden Orgien, vielleicht aber auch die Handwerker, die zahllos innerhalb der Stadt ihre Erzeugnisse herstellen und diese feilbieten, vielleicht sind es aber auch die stolzen Ritter, die auf Ihren stolzen Rössern mit schimmernder Rüstung neben frommen Mönchen durch die Straßen reiten oder aber die zahllosen Sklaven und Packer, die am Hafen Waren aus aller Welt in die großen Scheunen und Lagerhäuser tragen, vielleicht ist es aber auch die Architektur der Stadt mit ihren engen Gassen, den hohen Häusern, den großen Prachtstraßen, den Palästen, dem verbotenen Bezirk und der beeindruckenden Befestigungsmauer. Sicherlich sind all diese Gesichter die treffenste Beschreibung für eine Stadt, die eigentlich nicht beschrieben werden kann, denn die Vielfältigkeit meiner Stadt, ihre Schatten und Sonnenseiten machen Arki zur Perle, zur Metropole des westlichen Kiombas. Daher kommt und besucht Arki und bildet Euch Eure eigene Meinung aber seid gewahr, schon viele haben ihre Herz an diese Stadt verloren."“

Herzan der Reine: Architekt des neuen Kap’Anur Tempel in Arki


Allgemeines Bearbeiten

Die Hauptstadt von Aldowereiya auf Kiombael heißt Arki, sie ist am Adonwje gelegen, welcher im Hochland Kalindors im Lande der Buka-Boos entspringt. Arki selbst ist die älteste Stadt des Kulturkreises aus dem der Staat Aldowereiya sich geformt hat, ursprünglich war sie schon Königshauptstadt von Kalindor. Die Stadt wird nominell von dem gewählten Senatoren regiert, die aus den wichtigsten Ständen und Familien stammen. Trotzdem ist der Patriarch des Landes auch der Herr der Stadt, denn Arki ist seine Stadt, Arki, die Perle Kalindors, ist die Hauptstadt des Landes.

Außerdem hat jede wichtige Institution des Landes ihren Sitz in Arki, denn nur hier kann man erfolgversprechend versuchen auf die Politik Einfluß zu nehmen.

Die Stadt selbst ist an drei Seiten von dem Fluß eingefaßt und daher in diesen Richtungen beschränkt. Aus diesem Grund ergibt sich auch die Anordnung der Stadteile innerhalb der Stadt, die ältesten Teile der Stadt befinden sich am Fluß und zur Landseite werden die Häuser immer neuer, die Wohngegenden schlechter und die Einwohner mittelloser. Das ist auch der Grund, warum Boden in der Stadt rar ist und die Häuser hoch gebaut werden und viele Stockwerke haben.


Der Regierungssitz Bearbeiten

Am Fluß befindet sich der verbotene Bezirk, die zentrale Festung aus der sich die Stadt entwickelt hat. Dieser Bezirk war ursprünglich eine Trutzburg und später der Hauptsitz der Könige von Kalindor. Jetzt ist dieser Bezirk teils Ordensburg von Kalindor's Stern, einem der Ritterorden, teils Haupttempel von Kap'Anur und letztendlich Hauptsitz der Großmeister der Goldenen Sonnendrachen und Patriarchen von Aldowereiya. Dieser Bezirk ist durch eine mächtige 15m hohe Mauer von der Stadt getrennt, die durch Türme und eine mächtige Toranlage verstärkt ist. Außerdem ist jeder Teil, Ordensritterteil, Tempel und Palast durch weitere Befestigungen abgetrennt. Zusätzlich gibt es eine Maueranlage, die direkt an den Kriegshafen neben dem verbotenen Bezirk angrenzt. Dieser Kriegshafen wird auch zusätzlich von der Leibwache des Patriarchen bewacht. Insgesamt leben alleine in diesem Bereich 15.000 Menschen, davon 2.000 Mann der Leibwache des Patriarchen, 2.000 Mann von Kalindor’s Stern und zahllose andere Priester, Sklaven, Diener und Beamte. Im verbotenen Bezirk gibt es viele Sehnenswürdigkeiten, jedoch ist nur der Tempel Kap’Anurs für die Öffentlichkeit zugänglich, dieser hat den größten Kuppelbau in ganz Aldowereiya und ist daher einer Attraktionen in Akri selber.


Der Patrizierbezirk Bearbeiten

Um diesen Bezirk befinden sich ausgedehnte Parkanlagen und Prachtstraßen, die angesichts des fehlenden Platzes bei den Wohngebieten als der Luxus empfunden werden. In diesem Prachtbezirk, der den besonderen Schutz der Stadtgarde genießt, wohnen die reichsten und vornehmsten Bürger der Stadt, hier hat jeder Adlige des Landes seinen Stadtsitz und hier haben die Botschafter aus fernen Ländern ihre Missionen. In diesem Bereich, der sich im Halbrund um den verbotenen Bezirk anschmiegt und gleichzeitig nach Westen einen ganzen Teil des Flußufers einnimmt, finden sich kleinere und größere Paläste mit kleinen Parks, hier gibt es die breiten Straßen, die mit Pappeln und Kastanienbäumen bepflanzt sind und dort kühlen Schatten spenden und hier finden sich letztendlich noble Restaurants und Badehäuser in denen die Reichen und Mächtigen Politik machen.

Sehenswürdigkeiten dieses Bereichs sind sicherlich zum einen die Restaurants und Tavernen der Gegend, die zu hohen Preisen die besten Spezialitäten anbieten und den Gaumenfreund verwöhnen. Allerdings ist auch die "Akora" der Sitz des Senats äußerst sehenswürdig, der am Fluß liegend die Senatoren bei Ihren Sitzungen beherbergt. Die "Akora" ist ein riesiger Palastbau mit hohen Säulen und den schönsten Mosaiken der Stadt.


Die Häfen Bearbeiten

Zur oklischen Seite vom verbotenen Bezirk aus gesehen kommt man an den Kriegshafen, dessen Befestigung Teil der des verbotenen Bezirk ist. Dieser Hafen ist eines der Geheimnisse der Stadt, denn hier wird die Kriegsflotte Aldowereiyas gebaut und entwickelt. Das Hafenbecken liegt in einer künstlichen Bucht und ist komplett von einer 10m hohen Mauer umgeben, die nur einen kleinen 25m breiten Durchgang hat, der von einer Kette gesichert ist. Hinter dem Becken gibt es verschiedene Werftanlagen, Trockendocks, Lagerhäuser und Garnisonen.

Jedoch kann der abgewiesene Besucher an dem Hafen vorbei gehen und kommt an den Handelshafen, der tief und groß genug für jedes Schiff auf Myra ist. Dieser Hafen ist vor dem Kriegshafen angeordnet, er hat ein großes Becken in dem zentral eine kleine Insel mit einer Bastion gibt. Daneben gibt es den Pier an dem die Schiffe anlegen und von wo aus per Lastkräne die Waren die 10m hohe Mauer in die Stadt gehievt werden und wo dann das eigentliche Hafenviertel sich anschließt. Zu Fuß kann man die Stadt durch ein Tor und eine Treppe an dieser Stelle erreichen. Hier trifft man den krassen Gegensatz zum Prunk und Pomp des verbotenen Bezirks und des Patrizierbereichs, hier pulsiert das Leben, hier schleppen schwitzende Sklaven Waren aus aller Welt in die großen Lagerhäuser, während Taschendiebe ihrem Tagewerk nachgehen und vornehme Händler mit fremdartigen Reisenden Geschäfte tätigen. Hier sind die Gerüche so verschieden, wie an keinem Ort der Stadt, faulender Fisch vermischt sich mit dem Parfüm aus fremden Ländern, den Düften von Gewürzen und dem rauhen Geruch von gebratenem Fleisch und erbrochenem Wein. Der Handelshafen der Po’Rastaral "die Quelle des Reichtums" beginnt mit der Ausbreitung der Stadt und des Landes immer mehr zu wachsen und das Geschäft zuzunehmen. Die Tavernen, Spelunken, Schiffsausstatter, Bordelle und Basare scheinen niemals leise zu sein, denn hier herrscht rund um die Uhr rege Betriebsamkeit.

Sehenswert ist sicherlich neben dem Nachtleben und dem Flair des Fremdländischen, den ein solcher Hafen verbreitet, die große Brücke über den Adonwje die mit Ihren befestigten Türmen und den Zugbrückenteilen sich auf mehreren Trägern über den Fluß spannt.


Talash, das Herz der Stadt Bearbeiten

Wenn man von dort in die Stadt geht, kommt man praktisch genau in die Mitte der Stadt in den "Talash", der dunklen Stadt. Diese dunkle Stadt heißt nicht so wegen Kriminalität oder der schwarzen Krämerseelen, die sie bevölkert, sondern wegen der Höhe der Häuser, die mit etlichen Stockwerken in die Höhe ragen und kein Sonnenlicht in die dunklen Gassen lassen. Diese steigen nämlich alle bis zu acht Stockwerke in die Höhe und haben in der Höhe oftmals noch Übergänge über die Straße oder sind in ein paar Metern Höhe einfach über der Straße zusammengebaut. Kein Stadtrat hat es bisher geschafft, die wilde Bauwut und die abenteuerlich Architektur dieses Teils der Stadt einzuschränken und daher ist eines der Hauptprobleme der gesamten Stadt, daß sie sich irgendwann kaputt baut, denn manche Häuser sind durch ihre Höhe Einsturz gefährdet und Brände sind in einem solchen Straßengewirr schwer einzudämmen. Die Bewohner der Stadt lieben Ihren Talash und trotzdem gehen Gerüchte die Runde nach denen der Patriarch den Stadtteil grundsätzlich erneuern will. Und trotzdem macht der Talash die Stadt aus, hier leben die Handwerker, die Handelsherren, die Krämer und die vielen Menschen, die den Reichtum der Stadt und des Landes begründet haben.

Am Rande der Stadt dann erstrecken sich Wohngegenden in den das normale Volk wohnt und seinem Handwerk nachgeht, wo es aber auch Elendsviertel am Rande der Stadt gibt in den die Packer und Tagelöhner der Stadt wohnen. Hier leben die Sklaven in riesigen Wohnblöcken, die teils von der Stadt errichtet wurden. Und hier ist der gefährlichste Teil der Stadt in dem man selten eine Stadtgarde entdecken wird. Der Orden der Ritter des Goldenen Sonnendrachen unterhält hier in diesem Bereich mehrere Missionen.

Der Besucher sollte hier in jedem Fall die Märkte und Basare, darunter den Weinbasar am Ende der Woche besuchen. Nirgendwo bekommt man in Aldowereiya ein so reichhaltiges Angebot als an den Markttagen, wo der gesamte Talash mit seinen engen Gassen zum Basar wird. Außerdem sollte man aber auch auf den großen Marktplatz gehen, wo Philosophen ihre Weltanschauungen in die Runde werfen, wo Advokaten über Gesetze und Politik palavern und sich auch sonst jedermann der wichtig genug ist trifft. Um den Marktplatz laden Weinstuben, Badehäuser und Restaurants auf eine Rast ein und hier ist das bürgerliche Zentrum der Stadt. Sehenswert sind aber auch die Schnitzereien und Figuren mit denen die Häuser geschmückt sind. Letztendlich gibt es hier noch die alte Fakultät des Wissens, eine Art Universität in der sich junge Männer in den Wissensfertigkeiten schulen lassen können und die Zentralbibliothek der Fakultät, die mehrstöckig angelegt ist und deren Balustraden von 50 (!) lebensgroß geschnitzten Figuren gehalten wird. Diese Figuren symbolisieren die Sünden des Lernenden, wie Zweifel, Selbstüberschätzung, Faulheit und viele mehr.


Die Befestigungen Bearbeiten

Grundsätzlich wird Arki durch seine natürliche Lage –von drei Seiten durch Fluß umgeben- sehr gut geschützt. Es gibt drei Brücken über den Fluß und alle haben am gegenüberliegenden Flußufer eine kleine Bastion, die Brücken selbst haben jeweils zwei Türme als Brückenpfeiler und eine weitere Bastion schützt das Ende einer Brücke. Die vierte Seite der Stadt die Südseite wird durch das größte Verteidigungswerk Aldowereiyas geschützt die "kalidonische Mauer". Dort ist eine dreifache Mauer, die den Teil der Stadt schützt, der nicht vom Fluß umgeben ist, die "Mauer an den Felder Kalindors" ist am ersten Verteidigungsring 15m hoch, im zweiten 20m und am drittem sogar 25m. Jeder Mauerring ist 30 Meter vom nächsten entfernt und hat zusätzliche Türme. Am letzten Mauerring befinden sich weitere Garnisonen, die im Verteidigungsfall große Truppenkontingente aufnehmen können und Werkstätten und Lagerhäuser für solche Truppen. Die Mauern werden durch zwei fünf Meter tiefe und zehn Meter breite Gräben ergänzt, die vom Fluß gespeist werden können und mit Speeren zusätzlich unpassierbar gemacht wurden. Hier befinden sich auch die drei Haupttore der Stadt. Mit der großen Prachtstraße die quer durch die Stadt zum verbotenen Bezirk führt. Diese Tore sind Verteidigungsbollwerke mit einem großen Graben vier Türmen und schweren Toren, Fallgittern und Zugbrücken.

Auf Flußseite bindet sich nur eine fünf Meter hohe Mauer, die allerdings durch eine steile Uferböschung verstärkt wird. Man muß vom Hafen oder allgemein vom Fluß aus mindestens zehn Meter Höhenunterschied überwinden, um auf das Niveau der Stadt zu gelangen, das ist auch der sicherste und einzige Schutz gegen Hochwasser, den die Stadt hat. Die Einfahrt in den Handelshafen wird durch eine Bastion auf einer Landzunge geschützt auf der sich Katapulte befinden.

Weitere Befestigungsanlagen sind neben dem schon beschriebenen verbotenen Bezirk, dem Rathaus noch die Brückenanlagen und eine Maueranlage, die den Kriegshafen umgibt, um dort Angreier und neugierige Blicke abzuhalten.

Am Kalidonischen Tor, dem zentralen Tor im Ophis, bietet sich letztendlich die letzte und makaberste Sehenswürdigkeit der kleinen Rundreise, der Hinrichtungsplatz, der "Platz der Tränen". Direkt hinter den ersten Tor an der ersten Mauer werden Verbrecher gerichtet, Ketzer der reinigenden Flamme übergeben und entlaufene Sklaven geschunden. In Aldowereiya gibt es für manche Straftaten recht rigorose Strafen und um andere Straftaten kümmert sich die Inquisition, die über das Seelenheil der Bewohner wacht, daher ist auf dem "Platz der Tränen" auch immer viel zu tun.


Das Umland Bearbeiten

Das Umland Aldowereiyas ist geprägt von kleinen Dörfern und zahllosen Gütern, Sommersitzen und Herrenhäusern der Mächtigen und Reichen der Stadt, die gerne dem hektischen Leben auf dem Land entfliehen wollen. Dabei ist besonders das Meerbad "Haltronia" zu nennen, daß an der Straße nach Ka'Abarel liegt, es ist ein altes Vergnügungs- und Kurbad in dem man Ferien zur Erholung machen kann.
FlattrButon.png

FlattrThis.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki