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Am'y Syrren

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Das Reich Am'y Syrren, von den Leuten der Tiefländer auch oft Amzonien genannt, liegt am Oklisufer des Grünen Meeres, im sogenannten Grünen Hochland. Wie der Name schon sagt ist grün der beherrschende Farbton in dieser Region - die Pflanzen weisen kaum Farbtupfer auf, das Gestein ist überzogen von grünen Moosen und Flechten, die Fauna hat passende Tarnfarben entwickelt, und selbst die menschlichen Bewohnerinnen weisen in Haut- und Haarfarbe einen Grünton auf.

Hautpdaten im Überblick:Bearbeiten

Herrscherin (HER): Jelantha (Bewahrerin)
Hauptsiedlung (HST): Kerasywen
Völker: Syrri, Amarri, Kjerri und Vjeni
pol. Haltung: Neutral, bündnislos; ehemals Teil der Bruderschaft der Völker

GeschichtsüberblickBearbeiten

Amzonien.gif

Karte von Am'y Syrren, genannt Amzonien

Die erste geschichtlich bekannte Besiedelung des Grünen Hochlandes erfolgte durch helionische Siedler. Angeblich gab es bereits zuvor menschenähnliche Bewohner, die sich aber in die tiefen Wälder und verborgensten Täler zurückzogen und schließlich verschwanden.

Die Siedler gründeten Dörfer und Hofgemeinschaften in den fruchtbaren, geschützten Tälern und pflegten kaum Kontakte miteinander. Eine Staatseinheit entwickelte sich erst viel später unter Anwyn an Corenja, dessen Sohn Berendor an Corenja zum ersten Herrscher wurde. Damals nannte das neugegründete Reich sich noch Ymarre, Muschel, da die Täler Perlen in einer Muschel glichen. Die Fehden und Streitigkeiten zwischen den Sippen der verschiedenen Täler wurden jedoch nie völlig beigelegt und verstärkten später Thronstreitigkeiten, die das Land entscheidend schwächten und der Invasion der Barbaren Tür und Tor öffneten.

Die Herrschaft der Barbaren brachte eine Phase des Friedens durch Unfreiheit über die Bewohner Ymarres. Die einzigen, die sich dagegen auflehnten, waren eine Gruppe von Frauen unter der Führung Taneeras, einer erfahrenen Söldnerin, von der nicht klar nachgewiesen ist, ob sie im Grünen Hochland geboren wurde oder lediglich den Unterdrückten beistehen wollte. In der sogenannten Blutnacht wurden die Entscheidungsträger des Barbarenreiches ermordet und die restlichen Barbaren in der Folge von den bewaffneten Frauen Taneeras, den Syrri, vertrieben oder erschlagen. In der Folge wurden einige Familien, die man der Kollaboration mit den Barbaren beschuldigte, aus den Tälern in das unwirtliche Hochland vertrieben und bildeten dort die Kaste der Kjerri. Die restlichen Bewohnerinnen der Täler unterteilten sich in diejenigen, welche aktiv gekämpft hatten (Syrri), und die passiven (Amarri). Die Männer, die größtenteils nichts zur Befreiung beigetragen hatten, erhielten keinerlei Rechte zur Teilnahme an der Bildung des neuen Staates, und auch ihre sonstigen Rechte wurden stark eingeschränkt.

Das junge Reich machte früh klar, dass es sich nicht als Folgereich des alten verstand: Es gab sich den Namen Am'y Syrren, Land des Schwertes. Taneera wurde zur ersten Herrscherin und nahm den Titel Bewahrerin an. Ihre Nachfolgerin wurde durch Begehung des mytischen Labyrinthes der Macht bestimmt, um dessen Eingang herum später der Labyrinthhof erbaut wurde, in welchem unter anderem die Mythensammlerin zu Hause ist. Die folgenden Bewahrerinnen taten das ihre dazu, das Reich zu einen und zu stabilisieren, ihm eine gemeinschaftliche Struktur und ein klares Recht zu geben und es gegen weitere Angriffe von aussen zu schützen. Die Verteidigungsbereitschaft der Frauen ist auch heute noch eine maßgebliche Grundlage der kulturellen Struktur des Landes.

Im Jahr 399  wurde zum ersten Mal darüber nachgedacht, das Reich in ein Bündnis mit einem anderen Reich zu bringen. Doch noch ehe die Bewahrerin Jelantha einen Vertrag mit der von Ursus Goldmaske aus Aerinn gegründeten Bruderschaft der Völker verhandeln konnte, wurde sie durch die Zwischenbewahrerin Ioneera abgesetzt und zum Leben im Exil verurteilt. Die vertriebene Bewahrerin und ihre Gefolgsfrauen verbanden sich mit dem Heer des Ursus Goldmaske und begleiteten ihn auf seinem Weg durch die Reiche am Grünen Meer. Als sie sich auf diesem Weg wieder dem Grünen Hochland näherten, wurde Jelantha ohne Wissen der amtierenden Bewahrerin die Möglichkeit gegeben, noch einmal das Labyrinth zu durchschreiten. Es gelang ihr erneut, und sie übernahm wieder die Herrschaft. Von diesem Zeitpunkt bis zum Untergang der Bruderschaft blieb Am'y Syrren diesem Reichszusammenschluss verbunden und war damit auch Bestandteil des Helionischen Seebunds . Seither hat es sich wieder auf eine überwiegend neutrale Position zurückgezogen, behält jedoch Kontakt mit verschiedenen Reichen und hat auch bereits verschiedentlich den Kaiser Bofri unterstützt.

Am'y Syrren in der Zeitgeschichte Bearbeiten

413 n.P.: Am'y Sirren, meist fälschlich Amzonien genannt, hat als Nachbar der umstrittenen Festung Reanndt-tenn, Hauptstadt des gleichnamigen Erzgroßherzogtums in Karalo-Floran, zu dem auch Bofris Gorgon bisher gehörte, seine Neigung zur neutralen Politik bekräftigt: Alle Reiche, auch jene, mit denen Königin Jelantha in den letzten Monaten in Helion zusammengetroffen war und lange verhandelt hatte, sollen im Grünen Hochland einen neutralen Ort sehen, an dem die Reiche nicht nur des Grünen Meeres sich treffen und wo sie verhandeln können. Die Verhandlungen der Königin (richtiger: Bewahrerin) Jelantha, die sich in diesem Jahr auch durch auserlesene Geschenke an edle Personen bei manchen in Erinnerung rief, brachten in Helion nicht nur eine Achtung ihrer Person beim Rat der Stadt unter Gmernon, sondern auch eine gegenseitige Akzeptanz-Erklärung mit Haldorn, Encebol und Marthog.

Siehe auch Bearbeiten

Segment: Karcanon - Reich: Am'y Syrren - LeiterIn: Jelantha - Myra-Fundort: 10/, 12/

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