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Ajax Julie

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Ajax Julie von Padavia war während der bagundisch-bakanasanischen Kriege ein lapathischer Offizier in bagundischen Diensten im Rang des Obristen als General der 11.Kavallerie. Da er aus dem ophitischen Lapathien stammte, wurde er nach der "Befreiung" der Stadt Papaver am Rhud zum Grafen von Padavia mit Sitz in Papaver eingesetzt. Allerdings fiel Papaver nur allzu bald wieder an Bakanasan. Ajax Julie wurde im Zuge derselben bakanasanischen Offensive bei einer Aufklärungsmission durch den General und Proconsul des bakanasanischen Lapathien, Lucius Thymian, gefangen genommen. Später unter anderem auf Vermittlung des karalo-floranischen Friedensministers und späteren Kaisers Bofri auf Ehrenwort frei gelassen, um seine Heimat gegen Angriffe der damals chnumfeindlichen Purpurnen Bruderschaft unter Valdran yr Rautha zu verteidigen, stieg er schliesslich sogar an Stelle des dafür designierten Bofri zum Lordkanzler von Bagunda als Nachfolger Marco Baaran Badullas auf. Davon handelt auch eine ihm gewidmete Strophe im bekannten Bakanasanischen Lied von Sextus Severus: "Bakanasan geht vor die Hunde".

Er ist um 425 Erzherzog von Lapathia und damit Herrscher des heute relativ unabhängigen, ehemals bagundischen, Lapathien.


Kurzbiografie Bearbeiten

Geboren wurde der spätere Graf von Padavia im Jahre 374 als Ajax Julie Nowabaranya auf einem großen Gutshof in Zentral-Lapathien. Die Mutter stammte von Balad Julie von Lapathia ab, einem berühmten Stadtherren aus der Frühzeit der Stadt; der Vater war ein wohl angesehener und wohlhabender Freibauer. Die Familie pflegte ein lapathisches Nationalbewusstsein und lehnte die bakanasanische Fremdherrschaft ab. Im Jahre 393 geriet Ajax' älterer Bruder Tan in einer Taverne in Streit mit einem bakanasanischen Soldaten und wurde von diesem erstochen. Durch seine Forderung nach Gerechtigkeit fiel der Vater in Ungnade; bis 396 verloren die Nowabaranja's die Hälfte des Familienvermögen. Ajax ging in den Untergrund und schloss sich nacheinander verschiedenen Befreiungsorganisationen an. In dieser Zeit legte er aus Gründen der Sicherheit auch den väterlichen Familiennamen ab und nahm den häufigeren der Familie seiner Mutter an. Fortan nannte er sich Ajax Julie.

Unter diesem Namen erwarb er sich im Laufe der nächsten Jahre eine gewisse Berühmtheit. Schließlich ging er um 402 ins Exil nach Bagunda, wo er sich der Gruppe um Thomas Kyrill anschloss. Wie die meisten anderen aus dieser Gruppe, trat er unter General Badulla in die bagundische Armee ein und machte schnell Karriere. Sehr bald erwarb er auch das besondere Vertrauen von Thomas Kyrill.

405 heiratete Ajax Julie in Bagunda eine andere Exilantin, Sarah Vahrenly, Tochter eines Kaufmanns aus Papaver, die ebenfalls in der bagundischen Armee Dienst tat. Ein Jahr später trat er als eines der ersten Mitglieder in die von Badulla gegründete Geheimorganisation des "Goldenen Ordens" ein, in dem er schließlich bis zum Tafelpräsidenten für das ophische Lapathien aufstieg.

Während des so genannten "Befreiungskrieges" gegen Bakanasan tat sich der Obrist Ajax Julie durch besonderen Wagemut hervor, gepaart mit der Fähigkeit, die jeweilige taktische und strategische Situation schnell richtig einzuschätzen und entsprechend zu agieren und reagieren. Die Truppen unter seinem Befehl drangen am weitesten nach Ophis vor.

Dies und seine besonderen Verdienste bei der Befreiung Lapathien's führten dazu, dass Thomas Kyrill, nachdem er Thomas Erzherzog von Lapathien geworden war, Ajax die Grafschaft Padavia als Lehen übertrug. Als besondere Ehrung für seinen Mut im Kampf gegen Bakanasan wurde er in Bagunda zum "Ritter der Königin" ernannt

Ab 407 regierte Ajax die Grafschaft Padavia mit dem Hauptort Papaver. Bereits Ende 408 jedoch wurde der größte Teil dieser Grafschaft einschließlich Papavers durch Bakanasan zurückerobert. Dabei fielen mehrere Tausend bagundischer Ritter oder kamen in Gefangenschaft; ebenso erging es der Stadtwache von Papaver unter dem Kommando von Ajax' Frau Sarah Julie Varrenly.

In der Folge wurde Ajax Graf Julie von Padavia von Teilen der öffentlichen Meinung vorgeworfen, die Niederlage durch schlechte Amtsführung mit verschuldet zu haben. Die Hauptvorwürfe gründeten sich darauf, dass Ajax es versäumt habe, Berichten über marodierende Räuberbanden mit genügendem Nachdruck nachzugehen. Bei diesen Banden habe es sich ja offensichtlich um die Verproviantierungstrupps der in Padavia versteckten bakanasanischen Einheiten gehandelt. Ajax, der sich mittlerweile mit dem Rest seiner Reiterei nach Lapathia begeben hatte, fühlte sich in dieser missgünstigen Atmosphäre sehr unwohl und übernahm daher freudig den Auftrag, mit einem Teil seiner Männer an die Grenze zurückzukehren und im Rahmen eines Patrouillenritts die Lage zu erkunden. Bei einem vereinbarten Rendezvous mit anderen Erkundungstruppen geriet er in den Hinterhalt eines siebenfach stärkeren bakanasanischen Heeres und in bakanasanische Gefangenschaft.

411 wurde er im Rahmen von Friedensverhandlungen auf Ehrenwort aus dieser Gefangenschaft entlassen. Nach dem Rücktritt Marco Baaran Badullas als Lordkanzler wurde Ajax durch die Goldene Königin Kaganda Dimbula zum Lordkanzler Bagundas und neuen Erzherzog Lapathiens ernannt, die damit bewußt den designierten Kaiser Bofri brüskierte, dem selbst die Erzherzogschaft in Aussicht gestellt worden war, die er kommissarisch bekleidete.

Unter der Lordkanzlerschaft Ajax Julies kam es - im Rahmen verschiedener Friedensschlüsse und Abkommen - zur Unabhängigkeit Lapathiens gegenüber Bagunda.
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