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Entdecken des *Roten Raums*

Tatsächlich wird in den Schattenhallen erneut ein Geheimgang entdeckt, der -vom Eingang aus gesehen- parallel zur rechten Wand des *Blitzraums* verläuft. An dessen Ende befindet sich ein vollständig mit schweren roten Brockatvorhängen an den Wänden ausgestatteter Raum. In der Mitte steht ein rotes Sofa auf dem sich ein junge Frau befindet, die nicht mehr am Leben ist, wie unschwer zu erkennen, da aus ihrem Mund ein Dolchgriff ragt. Auf dem Dolchgriff ist ein schwarzer Jaguar abgebildet, was denen, die sich mit so etwas auskennen, viel sagt. Sie trägt einen Siegelring, den Ando an sich nimmt. Der Priester Albran möchte -angesichts dieses schrecklichen Fundes- die Tote wenigstens würdevoll und mit Anstand begraben. Ando geht ihm dabei zur Hand. Albran schneidet einen ausreichend großen Wandbehang ab, um die Tote darin einzuwickeln und bringt draußen seinen Spaten zum Einsatz. nach 2 Stunden anstrengenden Schaufelns ist das Grube ausreichend groß und tief, um die Tote darin würdevoll beerdigen zu können. Albran als Priester hält die Beerdigungszeremonie ab und Ando gibt je eine Buchecker, Eichel, Wal- und Haselnuß hinzu, wie er es im Olamh gelernt hat, damit aus dem Leichnam neues Leben -ein der Seele entprechender Baum- erwächst. Zudem singt er einige alte -dem Anlaß angemessene- Aldar-Lieder über das Werden und Vergehen, wie sie ihn seine Mutter Tanvâla gelehrt hatte.

Athlone war bei diesen Kämpfen so verletzt worden, dass die anderen sich, trotz der Heilung durch Albran mit der Gnade der Keiiris, entschlossen, dass der Pfader Hongar und Polyphontes, dem es - vielleicht wegen einem Übermass an Schnabelbärbraten - auch nicht gut gegangen war, Athlone für eine sorgsame Heilung nach Iridistra zurückbringen wollten. Amalya, Ando und Albran wollten derweil die Schattenhallen beobachten, um zu sehen, wer hinein oder hinaus gehen sollte.

Auf dem kurzen Weg auf der Strasse nach Iridistra aber wurden die drei zur Heilung strebenden von einem Rudel Wölfe angefallen, gegen dass sie sich gemeinsam verteidigten. Der Pfader ging dabei zu Boden, der Alphawolf aber wurde von Athlone besiegt so dass sich das Rudel zurückzog. So waren es schliesslich Athlone und Polyphontes, die Hongar zur Heilung brachten. Alle drei ruhten sich mehrere Tage aus, um sich zu erholen - nicht gemeinsam, sondern an unterschiedlichen Orten. Polyphontes war in dieser Zeit mehrere Tage alleine unterwegs, führte Gespräche und kam später verändert zurück.

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