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25.08.435 - Der Kampf gegen den Grünschleim Bearbeiten

„Hütet Euch. Die sie hineingetragen haben, werden sie nie mehr heraustragen.“

Der Sprechende Schild: Schattenhallen

Am 25. Tag stieß Amalya von Helion auf ihrer Suche nach dem Buch des Drachen zur der in der Schnabelbärhöhle befindlichen Gruppe hinzu. Dort waren keine Wachen postiert und zur Begrüßung gab es Tee. Der Halbelf Ando, der Amalya von Helion heimlich durch den Wald von Tharlan folgte, schloss sich ebenfalls der Gruppe an. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zur Schattenhalle, mit dem Vorhaben, den grünen Schleim an der Decke des rechten Wächterraumes zu bekämpfen. Dort angekommen, hängte die Gruppe die Eingangstür aus, um zu verhindern, dass diese mit dem Zufallen die Gruppe dahinter einschloss. Im Eingangbereich der Halle befand sich auf der rechten Seite eine Pfütze und auf der linken Seite ein Haufen mit Waffen, aus dem sich Polyphontes bereits am Vortag einen Schild aneignete. Der Schild äußerte beim Betreten des Eingangsbereiches: "Hütet Euch. Die sie hineingetragen haben, werden sie nie mehr heraustragen." Rechts und links befanden sich weiterhin zwei Gänge, die jeweils in einen neuen Raum führten. Die Gruppe sammelte im Wald Holz, um dieses in den rechten Wächterraum zur Entflammung eines Feuers zu werfen. Der Versuch scheiterte daran, dass der Schleim zwar herunterfiel, er damit das Feuer aber zum Erlöschen brachte. Einige versuchten mit ihren Waffen auf den Grünen Schleim einzuschlagen, erzielten allerdings keine Wirkung. Um die Gefährten vor Schaden zu bewahren & ggf. den Schleim zu verbrennen, rief der Halbelf Ando zunächst laut *RÜCKZUG!*, um dann eine wandernde Feuerwand zu erschaffen, die den grünen Schleim zurückdrängte, jedoch nicht besiegen konnte. Verletzt wurde bei der Aktion der Priester Albran, der einen Spritzer des ätzenden Schleimes abbekommen hat. Der Versuch, den Schleim mit Wasser zu entfernen, scheiterte, da dieses lediglich die Verätzung auf der Kleidung von Albran verschlimmerte und schließlich der Umhang seinen Namen nicht mehr verdiente. Der Kampf gegen den grünen Schleim blieb an diesem Tag insgesamt erfolglos, aber die Gruppe entschied, den Schleim am darauffolgenden Tag mit einem noch größeren Feuer zu begegnen. Dazu holte der Priester Albran noch am Abend im Laden der Kerzenmacherin Fedora gut brennendes Lampenöl, es wurde genug Holz gesammelt und die Magierin Amalya und der Dondra-Paladin Polyphontes übten fleißig eine Kombiattacke - er mit 2 Schilden sie beim Einsatz des Zbs Brennende Hände zu schützen. Während der Nacht sollten ihr und dem Priester Albran allerdings genügend Schlaf gewährt werden und es wurden unter den anderen sogar Wachen eingeteilt.

Zwischenzeitlich hatte sich der Halbelf Ando verabschiedet, um sich schlußendlich zu Fuß auf den Weg zu seinem *Freund-Vater* Erendor zu machen. Zunächst wollte ihm keiner der Abenteurer ein Reittier leihen, bis sich endlich Polyphontes erbarmte, sein Pony zur Verfügung zu stellen. Daraufhin zeigte sich allerdings, daß Ando gar nicht reiten konnte ...

Bei seinem Freund-Vater angekommen, berichtete er ihm von seinen seltsamen Erlebnissen in den Schattenhallen, vor denen er stets gewarnt worden war, und diesen sympathischen, wenngleich ziemlich leichtsinnigen und unerfahrenen Abenteurern, denen Teetrinken und Schnabelbärbraten essen anscheinend wichtiger war, als Wachen aufzustellen -nicht einmal des Nachts!- und fragte, ob er da mittun dürfe. Sein Vater antwortete: *Mir scheint, Du bist jetzt alt genug und ich denke, die können Dich dringend brauchen!!! Außerdem ist es an der Zeit, daß Du nach Deiner Lehrzeit hier, weitere Erfahrungen draußen in der Welt machst. Du mußt Dich vor allem abhärten und wenn nicht gleich steinig, so doch zumindest hartholziger werden*. Nach einer äußerlich ruhigen, innerlich bewegten Nacht mit wilden Heldenträumen, packte er im Morgengrauen seine Habseligkeiten und verabschiede sich herzlichst von den Seinen, die ihm die besten Wünsche und ihre Segen mit auf den Weg gaben.

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