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English Bearbeiten

420 - Year of Gates - called year of the fool by some, because on Myra that's basically the same word

Read on: Year before: 419 - Year after: 421 - Myra - History

Deutsch Bearbeiten

Das Jahr 420 war auf Myra das Jahr des Tors. Und weil manche Tore nur von Toren durchschritten werden, die Toren aber auch Narren genannt werden, war es auch das Jahr der Narren. Darauf bezieht sich auch der Titel der unten stehenden Geschichte, die im Bote von Karnicon Kc50 zu finden ist.

  • Jahr des Tors 420 – als manche sich uneins waren, wielange man so manchen Tor noch an der Regierung lassen solle, und mancherlei Toren an mancherlei Orten nach der Macht griffen, während andere wiederum nach gewissen Toren auf der Suche waren oder sie benutzten. Wandernde Narren waren gefährlicher als man dachte. Nein, werden gefährlicher, nächstes Jahr, oder nein, streich das besser, streich das alles, Sterndeuterei ist nicht meine Aufgabe. Hast du es gestrichen?
  • Baum des Jahres 420 ist für den WALD die Norytton zugeordnete Sand-Birke. (Siehe Heilige Bäume, Baumtarot und Baumkalender für mehr)

Karcanon 420 - Löwenmond Elul im Jahr des Tors Bearbeiten

Die Tanzende Welle war wieder einmal zum Brechen voll. Wieder einmal namen ein paar der Gäste diese Formulierung zu wörtlich. Es war nicht ganz die übliche Mischung dort – natürlich einige Elite-Kadetten der Marineakademie des Reiches, die hier in der Nähe des Hafens war. Natürlich waren viele Maraniten da, Händler und Fischer, die ganze Stadt war voll davon, stand doch der Reichsrat kurz bevor. Der grosse Ecktisch in der kelchwärtigen Ecke des Raumes war von einem besonderen bunten Volk besetzt. Lukar der Weise unterhielt sich an diesem Tisch mit anderen von den Fastrandir darüber, welche Risiken die Sklavenfänger am Blutigen Band eingehen und wo wohl die Krone Wachholders sein mag...


Karnicon 420 - Narren wohnen in Schabana Bearbeiten

Der bewußte Olbin hing immer noch an seinen Ketten an der Wand im Keller des Klosters. Vor ihm stand die geflügelte Frau. Der nackte Olbin war von vielen Wunden und Verbrennungen verunstaltet. Die Frau, wie immer gekleidet in eine sauber glänzende, silberne Rüstung über der eine weiße Kutte die Formen des Wesens verhüllte. Mit einem feuchten Lappen tupfte sie vorsichtig die Wunden ab, die sich bei Berührung schnell wieder verschlossen. Als sie den Großteil des Oberkörpers geheilt hatte, gab sie dem Olbin ein Schluck Wasser aus einem einfachen Tonkrug. Vorsichtig, mit Schmerz in den Augen öffnete der Olbin die Augen. "Was...was ist los.....wo bin ich ??? "Ihr seit immer noch im Kloster von Schabana, nur seit Ihr nicht mehr der Herr dieses Klosters. Nun sind wir die Hüter dieses Klosters und des Segmentes." "Warum...warum haltet ihr mich fest und foltert mich ?"

"Wir sind nicht alle eins und jeder wird Euch auf die Weise befragen wie es ihm paßt. Von mir werdet ihr keinen Schmerz erfahren, aber frei lassen kann ich euch auch noch nicht, dazu ist noch zu vieles unklar hier auf Karnicon. Wenn ihr all unsere Fragen beantwortet habt werden wir Euch auf ein anderes Segment schicken, aber vorher seit ihr hier unser Gast."

"Gast...das ich nich lache...<hust,hust>, ihr werdet mich hier töten."

"Nein, darauf habt ihr mein Wort, als Hüterin des Lichtes. Solange ihr bereit seit mit uns zu kooperieren. Ansonsten kann auch ich für nichts garantieren. Nun, ihr könntet anfangen mir zu sagen was ihr von Alkathor, dem magischen Dreizack wißt."

Ganz erstaunt schaut der Olbin das geflügelte Wesen an.

"Woher...woher weißt Du davon ? Das ist eine alte Legende und nur wenigen bekannt."

"Ich habe viel gelesen, auch in den Köpfen der Wesen des Segments"

"Ich kann Euch dazu nichts sagen.."

"Ihr werdet mir dazu was sagen, ansonsten kann ich Eure Wunden nicht weiter behandeln. Und wenn dann die anderen kommen, wer weiß wie lange ihr das noch ertragen werdet."

"Ich kann Euch nur ein altes Orakel oder ein Rätsel zitieren. Die Waffe des Lichtes, verborgen in Finsternis, getragen vom Meer, tief unter dem Wasser und doch für jeden zu sehen. Mehr darf ich Euch dazu nicht sagen, egal was ihr mir androht."

"Ich bedanke mich, auch für dieses wenige. Es ist mehr als ich zu hoffen geglaubt habe. Auf bald, Friede und Licht !"

Perrak war wieder allein. Wie lange sollte sein Martyrium noch dauern ? Wäre er doch bloß bei seinem Volke: den Olbinem im wunderschönen Elzet ! Doch schon ging die Türe wieder auf und ein Schauer lief dem Olbin über den Rücken. Es war schon wieder dieses finstere andere Wesen. Dabei war er gerade geheilt worden. Und, O Graus, dieser Dämon hatte ein Beil bei sich, nein kein einfaches Beil sondern ein so riesiges, daß selbst er es kaum halten konnte. Und dann begann er zu lachen - ein hämisches gemeines Lachen. Er schwang die Axt über seinen Kopf und holte aus...

Ein Schrei ging durch Schabana ! Kurze Zeit später sah man auf dem Hof ein vergnügtes Wesen mit einem Gegenstand einen magischen Kreis ziehen. Der Kreis war rot und der Gegenstand war der Finger eines Mannes der im Keller an der Wand hing und dessen einzige Genugtuung es war zu wissen, daß er wußte wo noch wichtige Schriftstücke verborgen waren, die die anderen dringend benötigten.

Abends ! Eine Glocke läutete ! Diener öffneten ein Portal ! Schritte näherten sich ! Mit düsterer Mine saß ein Dämon in seiner Kammer und dachte über das nach, was er am Nachmittag in einem magischen Kreis gesehen hatte. Es gibt Krieg ! Und nicht nur einen - das halbe Segment ist im Krieg ! Und er hatte doch die Aufgabe übernommen die Völker und Kulturen zu bewahren, doch irgentwie erfreute ihn das Geschehen auch. „Es erhöht die Spannung, weiß doch kaum jemand gegen wen oder was er eigentlich zieht oder wer wirklich Freund oder Feind ist !“

„Ihr solltet nicht hier bleiben !“ Dieser unvermittelt ausgesprochene Satz ließ den Dämon aus seinen Gedanken hochschrecken. Wer konnte es wagen ? Und dann sah er den älteren Mann im Türrahmen stehen und lächeln. Ein weises Lächeln war es und Wissen strahlte dem Mann aus den Augen. Der Dämon wurde unsicher. „Und warum sollte ich nicht hierbleiben ?“ fragte er forschend.

„Weil die Decke dieser Kammer gleich einstürzen wird ! Ich habe es vorhergesehen, der Winter war zu hart für dieses Gemäuer und es wäre schlecht für Chelodarn, wenn die Hüterschaft schon wieder wechseln würde.“ Der Dämon sprang auf und verließ den Raum, keinen Augenblick zu früh, denn die Prophezeihung des Mannes erfüllte sich sofort, nachdem er die Schwelle der Tür übertreten hatte. „Beim Darkon, wer seid Ihr ?“ herrschte der Dämon den Mann an.

„Ich bin Ualsuk, der Sprecher des Orakels von Asfarlon, dem Ort zwischen den Welten. Ich sehe in die Zukunft, die Gegenwart und die Vergangenheit. Und ich kann Dir helfen Deine Aufgabe zu erfüllen, ohne das Perrak in Scheiben geschnitten werden muß. Wenn Du willst, dann bringe ich Dir bei zu sehen. Aber ich habe einen Preis.“

„Was verlangst Du ?“

„Ich möchte Perrak nach Asfarlon mitnehmen, wo er körperlich und seelisch geheilt werden soll. Er wird Karnikon nie wieder effektiv behüten können, aber eines Tages kann er vielleicht nach Elzet in seine Heimat zurückkehren und ein glückliches und zufriedenes Leben führen. Die Zeit wird ihn vergessen lassen.“

Der Dämon erwog die Möglichkeiten, die sich ihm boten. Dann sagte er:“Also gut ! Ihr bekommt Perrak und ich erhalte die geistigen Fähigkeiten, die ich als Hüter von Chelodarn brauche. Ich glaube ohnehin, daß Perrak uns nicht mehr weiterhelfen kann oder weiterhelfen will.“

Am nächsten Abend saßen Ualsuk und der Dämon im Weinkeller des Klosters zusammen und übten durch Versenkung des Geistes in eine andere Sphäre die Geschehnisse des Monats zu betrachten. „Du weißt zwar schon was geschah, doch nur so kannst Du überprüfen, ob Du Trugbilder siehst, oder ob Du wirklich Zugriff erlangt hast. Was passierte auf Karnikon ?“ fragte Ualsuk.

Viele Stunden und einige Weinflaschen später hatte Ualsuk seinen Teil der Vereinbarung eingelöst. Aus dem Dämon war ein echter Segmentshüter geworden. Doch hatte der Alkohol Spuren hinterlassen und ausgelassen diskutierten die Beiden über die Geschehnisse in Zukunft und Vergangenheit. „Weißt Du noch wie der DUL damals diesen Deddeth auf Bouraghard losgelassen hat ?“ lachte der Dämon.

„Oh ja, und Vargas von Tronja hatte damals ja einen Dämon Xnums auf einer der tronjanischen Inseln besiegt.“ antwortete Ualsuk.

„Sicher ! Und weißt Du noch wie Okellos diesen Ambrosius, den Unbesiegbaren, mal eben so in der Luft zerrissen hat ?“ grinste der Dämon.

„Und dann war da ja noch dieses Burgschiff...“ scherzte Ualsuk weiter, doch da wurde er unterbrochen:

„Psst, das darf doch noch niemand wissen !“ wies der Hüter von Chelodarn den Orakelsprecher zurecht.

„Laß uns lieber über die Zukunft sprechen !“

„Ja, da fällt mir doch ein, daß Grewia mir ein Orakel zugetragen hat. Warte mal, wie ging das denn noch ?

Der Dunkle Diener läßt sich nicht kriegen, / sein Herr ist tot, ganz ohne Not. / Die Feuertreppe zeigt das Lot, / zum Ophis wo die Schatten fliegen, / Tsunor, so heißt das dunkle Schwert, / den Tod es zwingt, wenn er es ehrt.

Jedenfalls war das so ähnlich.“ sagte Ualsuk und schenkte sich noch vom Wein ein. Der Dämon dachte darüber nach. „Hm, das kann doch nicht wirklich sein, oder ?! Willst Du mich foppen ?“

„Ähm, ok, kann nicht ganz sein, aber so ähnlich war es ganz bestimmt. Vielleicht so:

Der Dunkle Bruder wartet geduldig, / sein Herr ist tot, ganz ohne Not. / Die Treppe aus Feuer weist den Weg, / in den Ophis wo die Schatten wehen, / Tsunor heißt das schwarze Schwert, / den Tod es zwingt, wenn der Träger es ehrt.“

„So ein Blödsinn !“ meinte der Dämon dazu. „Was soll denn das sein ? Tsunor ? Muß es nicht eher so heißen:

Der Dunkle Herrscher sucht schon lang, / sein Herr ist tot und voller Not. / Die Treppe aus Feuer weist den Weg, / in den Ophis wo sie Schatten bildet, / Anur verheißt das dunkle Schwert, / den Tod es zwingt, weil er es ehrt ?“

„Ich glaube nicht !“ erwidert Ualsuk. „Tsunor kam schon drin vor, oder war es doch Runor ?“ „Vielleicht so:

Der Dunkle Bruder wartet schon, / sein Herr fast tot, weil ohne Brot. / Die Treppe aus Feuer weist den Lohn, / im Ophis wo der Schatten droht, / Tsunor, so heißt das schwarze Schwert, / den Tod es zwingt, wenn Kampf es ehrt.

„Ach was !“ sagt Ualsuk „wenn Du schon lieber das Wort Tsunor rauslassen willst, dann so:

Der Dunkle Neffe wartet lang, / sein Herr ist tot und ihm wird bang. / Feuer und Rauch, das ist sein Weg, / zum Ophis wo er Schatten wirft, / Edor, so heißt das schwarze Land, / den Tod es bringt, wenn Kampf es ehrt.

Irgenteines davon wird schon stimmen ! Noch eine Flasche Wein ?“ „Klar !“

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