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Überblick über die Geschehnisse auf Erendyra im Schewat und Adar 418

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Überblick über die Geschehnisse auf Erendyra im Schewat und Adar 418 n.P.

Trotz des tiefen Winters warten weite Teile Erendyras noch auf den ersten Schnee. Lediglich in den Eisregionen Drakons herrschen milde Minusgrade; ansonsten ist es zwar naß, aber nicht kalt auf dem Segment. Dafür läßt die Tiefsee sich nicht lumpen: Stürme, Nebel, Regen und allgemeine schlechte Sicht machen den Ophis zu einem unangenehm feuchten Erlebnis.

Das milde Wetter wird von Drakon gerne genutzt, um noch rechtzeitig vor dem Einnahmemond ein paar Gemarken von Krimisten einzusacken. Die Ritter des blauen Drachenmantels machen sich auf, um die wehrlosen Gebiete um Krimisterhiim nach Drakon einzugliedern. Wehrlos? Weit gefehlt!

Während Drakon seine Eroberungen sicherte, waren die Herrscher Krimistens – Høgnar und Jens Kris – auch nicht untätig. Anstelle sich mit den verbliebenen Truppen nach Hogrviik zurückzuziehen, haben sie die verstreuten Überreste und den Entsatz gesammelt und unternehmen nun einen Vorstoß auf die Tempelbaustelle, um die Weihung der fertiggestellten Teile zu vollziehen. Und wie das Schicksal es will, treffen sich die Wege der Ritterschaft und des Entsatzheeres, und es kommt zur Schlacht.

Die Ritterschaft des blauen Drachenmantels ist freudig überrascht, die Krimisten zu sichten. Bislang waren alle krimistischen Truppen unerfahrene Rekruten, leichte Beute für die gut ausgebildeten Ritter. Umso härter trifft sie das Erwachen, als sie feststellen müssen, daß diesmal erfahrene Truppen im Feld stehen, angeführt von Herrscher und Hohepriester! Die erste Niederlage von Drakon in diesem Krieg zeichnet sich ab.

Aber Drakon wäre nicht Drakon, wenn es so einfach wäre. In der Hitze der Schlacht senkt sich plötzlich Drakons Odem über die Krimisten, und ihr Vorstoß wird gebremst. Ein überraschter Jens Kris versucht noch abzuwehren – leider ohne Erfolg – und sucht nach dem Drachen, der den Odem geworfen haben muß. Da schreit sein Bruder neben ihm auf, geblendet durch Drachenmagie. Dann sieht Jens den Ursprung; einen Ritter des Ordens, gut zwei Schritt groß, in goldener Rüstung. „Sie haben auch menschliche Magier“, schießt es Jens noch durch den Kopf, da wird es auch für ihn dunkel, sein Augenlicht verläßt ihn.

Die Blendung beider Anführer und die verheerende Wirkung des Odems sorgen für einen totalen Zusammenbruch der krimistischen Moral. Jens versucht das Unmögliche, sowohl seinen Bruder als auch die Krieger wieder zu beruhigen und in der Schlacht zu halten, während er zu Grimh betet, die Blindheit aufzuheben. Nur Flügelrauschen gibt noch eine kleine Warnung vor dem Angriff des Drachen – wo auch immer der jetzt hergekommen ist. Knisternde Flammen des Feueratems schlagen den Brüdern entgegen, und Krimisten ist herrscherlos. „Für Gakharis“, hallt die Drachenstimme über das Schlachtfeld, auf dem die Drachenritter längst die Oberhand haben...

Auch die Køstalen sind nicht untätig; Truppenbewegungen allerorts. Das Ziel der Verschiebungen blieb allerdings unklar. Auf jeden Fall wurden die Verteidiger der Festlandbesitztümer verstärkt. Weder Rumondr noch Leif sehen den Krieg als verloren an, nur weil eine Schlacht schlecht lief!

Während in Allennos die Kaiserwahl wie gehabt hinter verschlossenen Türen weiterläuft, bereitet man sich im Herzogtum auf einen Angriff von Mörderbienen vor. Brandpfeile werden vorbereitet und von Erainn-Priestern gesegnet; Unterstände werden vorbereitet, das Vieh wird von der Weide geholt.

Argoselion Thasos verläßt indessen mit seiner Ritterschaft sowie den Botschaftern der Zirkelmagier und Drakons gemeinsam die Festung Allennos, um den Gerüchten nach Mörderbienen an der Machairasgrenze Tektolois nachzugehen. Ob sie fündig wurden oder nicht, bleibt allerdings noch unbekannt.

Ungeachtet dessen finden derweil mehrere Hochzeiten in Allennos statt. Gerade die allennosischen Ritter scheinen die Gelegenheit beim Schopf zu packen, daß sie endlich mal etwas länger in Allennos sind. Die Hochzeit, die das meiste Aufsehen erregt, ist die zwischen Quario D’Laphur und Arfòna Teristos. Es ist sicherlich eine gute Partie: Der Vetter Andreana D’Alephs ist nicht nur Nhrîàs, sondern auch Amtsherr von Karkenor, und Arfòna ist die Tochter des Amtsherrn von Lesakus. Damit haben sich zwei große allennosische Häuser verbunden. Viele der eifersüchtigen jungen Damen fragen sich jedoch, warum der begehrteste Jungegeselle von Allennos ausgerechnet die unscheinbare Arfòna erwählte, die nicht gerade durch höfische Eleganz glänzt!

Dann beginnt in Allennos der Winter und damit die Regenzeit: Es gießt in Strömen. Zwar gibt es innerhalb der Festung Kanäle, über die das Wasser abfließen kann, und die Straßen sind gepflastert, so daß man noch auf ihnen gehen kann. Aber wer auch immer seine Nase vor die Tür steckt, ist innerhalb weniger Minuten pitschnaß, und wer die Stadt verläßt und seinen Fuß von den kaiserlichen Straßen auf eine Nebenstraße setzt, versinkt knöcheltief im Schlamm. Damit wird auch den Jagden, Wettkämpfen und Ausflügen, mit denen die Herzogin zu Allennos seit Monaten versucht, die vielen Gäste zu unterhalten, ein abruptes Ende gesetzt. Die Unterhaltung beschränkt sich nun auf Bälle, auf Darbietungen von Sängern, Gauklern und Schaustellern sowie auf ein gelegentliches Duell um die Gunst einer Dame. Auf engstem Raum zusammengepfercht, steigt die Spannung zwischen den Rittern Tektolois. Nur Disziplin und Selbstbeherrschung der Ritter verhindert eine Eskalation der Lage.

Schließlich neigt sich das Jahr dem Ende zu, und wie immer wird in Allennos das Jahr mit dem großen Erainn-Fest verabschiedet. Wie üblich wird das Fest am 23. Adar durch die Trauerzeremonie für die im letzten Jahr Verstorbenen eingeläutet. Dieses Jahr dauert sie sehr lange, da sich soviele Gäste in Allennos befinden. Wie jedes Jahr schließt der Oberste Richter die Trauerzeremonie, und wie jedes Jahr ruft seine Erinnerung an die Toten starke Gefühle hervor. „Ich erinnere an die Toten von Teligos“, spricht er mit ruhiger und ebenmäßiger Stimme, „an alle Toten von Teligos, Allennosen und Garianer. Teligos mahnt uns, wie es in Tektoloi aussehen wird, wenn wir uns nicht einigen: Wenn der Bruder gegen den Bruder kämpft, verlieren beide. Teligos zeigt, daß wir uns friedvoll einigen müssen und daß wir eines starken Kaisers bedürfen, damit Tektoloi nicht erneut für dreißig Jahre im Chaos versinken wird!“

Die Reaktionen auf diese Rede sind heftig: Garianer und Allennosen werfen sich gegenseitig Beschimpfungen an den Kopf und brüllen sich sogar an. Kurzfristig verhindert nur die Ehrfurcht vor den heiligen Riten Erainns, daß jemand das Schwert zieht. Doch letztendlich löst das Trauerritual ein wenig die Spannungen, die sich in den letzten Monden aufgestaut haben. Einige Garianer und Allennosen geben sich sogar versöhnlich die Hand. Und so ist die Stimmung während des Erainn-Festes tatsächlich einigermaßen ausgelassen und fröhlich. Der Friede zwischen den tektolonischen Rittern scheint vorerst wiederhergestellt – aber wie lange noch?

Im Schewat gibt es die nächste Beerdigung eines tektolonischen Soldaten, diesmal in Semros. Allerdings ist ausnahmsweise ein ganz normaler Unfall Schuld, und kein wütender Mob. Das ist doch auch mal eine Meldung wert!

In Mitrania erregt eine neue Zeitung Furore, die mit reißerischen Titeln versucht, Meinung zu machen. Nur für wen, ist unklar. Auf jeden Fall Pro Tektoloi und Pro Mitrania, und Kontra Volksunwillen und Aufruhr. Nur Wirkung scheint sie keine zu zeigen, jedenfalls wird das Brodeln der Bevölkerung nicht weniger.

Und es kommt noch besser. Im Schewat stürmen maskierte Banditen die Botschaft von Allennos und veranstalten ein Gemetzel unter dem Botschaftspersonal. Das Gebäude brennt ab, die Stadtwache kommt zu spät, um etwas zu verhindern. Einige Tage später beginnt ein Serie von Razzien gegen etwas zwielichtere Kneipen. Es gilt, ein Attentat aufzuklären, das einem Mitglied der Stadtverwaltung gegolten hat. Schließlich wird in der „Weinstube“ eine Verhaftung gemacht: Ein Elf! Leider kann dieser den Autoritäten wieder entwischen, bevor man näheres über ihn herausbekommt.

Lanuri, die Hauptstadt der Naori, meldet einen akuten Mangel an Golderz: Der Markt ist leer gefegt. Irgend jemand hortet riesige Mengen und kauft auf, was zu bekommen ist. Die Händler im Ophis sind beunruhigt: Was ist der Zweck des ganzen? Wer, und vor allem wozu, braucht eine halbe Jahresproduktion der naorischen Goldminen? Und was hat das mit den geheimnisvollen „Protokollen des Feuervogels“ zu tun, von denen man in Dasslavron hinter vorgehaltener Hand munkelt? Haben die neuen Gebiete entlang der Vulkane doch noch ein düsteres Geheimnis?

Eine Flotte der Ikatzinti macht unterdessen Bekanntschaft mit einem neuen Schrecken der Tiefsee: Eine gewaltige Echse erhebt sich aus den Fluten, die die Schiffe förmlich zwischen ihren Kiefern zermalmt. Zwei Drittel des Verbandes gehen verloren; nur dank der Krieger an Bord kann das Biest abgelenkt werden. Hinterher versucht man herauszufinden, was das nun war. Ein Tiefseedrache? Wenn ja, hat diese Kreatur etwas mit Drakon zu tun, oder gibt es womöglich noch einen zweiten Drachenstaat auf Erendyra, unter den Fluten des Ophis? Wieviel Gold es wohl kostet, einen Drachen dazu zu bewegen, als Söldner in den Fluten der Ophissee zu operieren? Das wäre eine mögliche Erklärung für die Goldkäufe der letzten Monde...

Leichter und lichter geht es auf dem Festland von Zdkrrbgsrkgssklpn zu. Ein Generian-Tempel namens „Gnrntlmk“ wird an der Grenze zu Tektoloi errichtet, den Schwester Schwarzpappel in der Ssakat einweihen soll. Wie man diesen Namen ausspricht und was er bedeutet, erfrage man am Besten selber beim nächstliegenden Konsulat des Dschungelstaates...


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