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Ëlýandôr Wolkenschwinge - Halb-Elf, Abenteurer Bearbeiten

Vor-Geschichte Bearbeiten

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Seine Mutter Tanvâla entstammt dem Volk der Aldar, wurde aber von Sklaven-Händlern eines großen Handelshauses aus Ataris verschleppt - vermutlich 412-413 n.P.. Von einem dieser Sklavenhändler gebar sie dann 416 n.P. ein Kind, welches sie -als einzige Verbindung zu ihrer Heimat und ihrem Volk- in großer Liebe versorgte und heimlich vor allem in elfischer Kultur, Geschichte und Sprache unterrichtete. Selbstverständlich auch Lesen und Schreiben, sowohl Elfisch, als auch Gemeinsprache vermittelte, die Sagen ihrer waldelfischen Heimat erzählte, die alten überlieferten Elfenlieder mit ihm zusammen sang, bis er sie alle auswendig hersagen bzw. singen konnte. Gemeinsam gingen sie auf "Gedankenreisen", erschufen "andere Welten" in ihrer Phantasie, ließen die Waldelfische Heimat so intensiv wieder erstehen, daß Ëlýandôr manchmal einzelne Gegebenheiten ganz plastisch wahrnehmen konnte, alles sehen, riechen, schmecken, hören und fühlen konnte, gleichsam greifbar und echt wie die "tatsächliche* Welt.

Sein Sklavenhalter-Vater war ihm wenig zugetan. Da sich die Aldarsprache mit ihren Singsang und feinen Betonungsnuancen seiner Zunge und seinem groben Naturell widersetze, und weil es ihm schlicht *wurscht* war, nannte er -wie er stets sagte- seinen "Fehltritt" desinteressiert und angewidert *El Ando Bastardspitzohr*, "Fledermausschwächling" und dergleichen mehr. Lediglich im trunkenen Zustand wurde er etwas zugänglicher und erwies seiner Umgebung eine berauschte Großzügikeit, die stets am folgenden Tag -im Katerzustand- in verstärkt angewiderte Abneigung und Brutalität seinem Halbelfen-Sohn gegenüber umschlug und oftmals Schläge zu Folge hatte, wenn es Ëlýandôr mißlang, ihm aus dem Weg zu gehen.

Gerade 12 Jahre alt geworden, verkaufte er den "unnützen Esser" an einen dekadenten atarischen Reichen, welcher eine Sammlung seltener, exotischer Geschöpfe und Mißgeburten angelegt hatte, die angekettet in Käfigen ihr Dasein fristeten. Bei den häufigen und ausschweifenden Festen präsentierte er stolz diese Sammlung außergewöhnlicher Geschöpfe exquisit ausgewählter Gäste, zu denen auch regelmäßig sein atarischer Vater gehörte, der sich sichtlich an seinem Elend weidete. Ëlýandôr als Halbelf galt als seltene Attraktion und erregte stets große Aufmerksamkeit. Diese absonderliche Lebend-Fleisch-Beschau erweckte teils indigniert verachtendes Angewidert-sein, (v.a. bei den *feinen* Damen) bis hin zu Schmähungen, allgemeiner Belustigung und ausgelassenem Gejohle der meist betrunkenen männlichen Gäste. Schließlich gelang Ëlýandôr nach einem Jahr die Flucht in die Freiheit mit viel Glück, in einem Moment zunehmend größer und unerträglich werdender Not und der überraschenden Entdeckung, daß auch andere Lebewesen seine Gedankenbilder anscheinend sehen konnten und z.T. fürchteten!

Seine Flucht führte zunächst nach Osten in die Berge, dann den Gebirgszügen folgend immer weiter in den Machairas bis in die Wälder von Tharlan, immer auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Wieviel Wochen und Monate er herumgeiirt war, weiß er selbst nicht mehr, bis er schließlich -abgerissen, halb verhungert, wahnsinnig vor Durst- noch immer mit den eisernen Arm- und Fußringen seines Sklavendaseins behaftet- von einem in Leder bekleideten Menschen aufgegriffen wurde, mit einem großem Bogen und einer Steinaxt bewaffnet. Er wehrte sich verzweifelt gegen den vermeintlichen Häscher seines Sklavenhalters mit den Worten:"Ich geh' nicht zurück, lieber sterbe ich", dann wurde er ohnmächtig. Er erwachte auf einem einfachen, sauberen Strohlager, unter einer warmen Decke, ohne die verhassten Bein- & Fußringe, seine Wunden waren gesäubert und mit Heilsalbe versorgt worden. Neben ihm stand frisches Wasser und einfaches Essen, jede Menge -für ihn nach seinen Entbehrungen- köstliches Essen. Durch ein gütiges Geschick war Ëlýandôr von Mitgliedern des geheimnisumwitterten Druiden/Waldläufer Ordens Olamh *Freunde von Holz und Stein* gefunden und -nachdem er seine Geschichte erzählt hatte- gar nach kurzer Beratung alsbald als Mündel aufgenommen worden.

zur Person Bearbeiten

Ëlýandôr hat eher dunkle Haut und lange scharze Haare, von der Waldelfen-Mutter hat er die spitzen Ohren und smaragdgrüne Augen geerbt. Er ist durchschnittlich groß, 5+1/2 Fuss (165cm), 130 Pfund schwer und zu Beginn seines Abenteurerlebens im Jahr des Lichts 435 n.P. gerade mal 19 Jahre alt, mithin im Jahre 416 n.P. geboren. Er ist sehr kräftig und muskulös gebaut, aber das Sklavenhalter-Umfeld, das Leben im "Goldenen Käfig" und das spätere -wenngleich kurze- 1jährige Gefangenen- & Schauobjekt-Dasein hat ihn leiblich, mental und seelisch geprägt. Er ist von schwächlicher Konstitution und von großer Abneigung - wenn nicht "glühendem" Haß- gegen jedwede Unterjochung, Versklavung von Lebewesen und Natur besselt. Da er selbst als Sklave in Ketten mit *heißen* Fuß- und Handfesseln geschlagen, mit glühendem Eisen 2x auf dem Rücken gebrandmarkt (Wappen der "Eigentümer") und als Absonderlichkeit zur Schau gestellt wurde, verabscheut er den Gebrauch von *unreinem* glühend verarbeitetem Metall. Zudem wird gemunkelt, daß der Druiden / Waldläufer Orden Olamh oder auch "Freunde von Holz und Stein" in den Wälder von Tharlan den Gebrauch alles Metallischen - oder nur von eisernen/stählernen Waffen und Rüstungen?- abgeschworen hat, da es als künstlich erzeugtes Werk mit unreiner Aura behaftet, eine Anmaßung und Versündigung wider die Natur und Mutter Erde darstellt.

In den Wäldern von Tharlan - Kenntnisse und Fähigkeiten Bearbeiten

In den Wäldern von Tharlan fand seine geplagte Seele Ruhe und -mit der Zeit- Heimat. Die heiligen Stätten der Druiden taten ihr Übriges, seine Seele heilen zu lassen. In diesen folgenden 5-6 Jahren lernte er bei seinem Waldläufer-Ziehvater Erendor, den er liebevoll seinen *Freund-Vater* oder "Gut-Vater" nennt, zunächst die Kunst des Überlebens und von den Druiden die besondere Achtung, Respekt und die Liebe zur "Großen Mutter", mithin für alles unschuldig Lebende & Beseelte, aber auch einen ausgeprägten Sinn für den Ausgleich, das Werden und Vergehen alles Seienden. Sein Blick auf die Welt erweiterte sich über den erwähnten Haß gegen die Sklaverei hinaus zu einer tief verankerten grundlegenden Abneigung gegen jedwede Versündigungen wider die "Große Mutter".

1 elf archer by danbrenus DL

Zu den weiteren Kenntnissen und Fertigkeiten, die Ëlýandôr in seiner intensiven 5-6jährigen Lehrzeit erlernen durfte, gehören die Lederbearbeitung der Häute und Felle der erlegten Tiere, die Herstellung von Bogen und Pfeilen, deren Gebrauch er fleißig übte. Die Bearbeitung von Steinen (auch edlen) gehörte ebenso zu seiner Ausbildung, wie sonst hätte er seine Pfeilspitzen anfertigen können, seinen Obsidian-Dolch o. sein steinernes Axtblatt. Ebenso eifrig wie seine handwerklichen Fähigkeiten ertüchtigte er seinen Leib und erlangte seine außergewöhnliche Kraft. Die etwas schwächliche Konstitution verbesserte sich -zu seinem Leidwesen- zunächst kaum. Auch seine Ausstrahlung scheint unter seinem Sklavendasein gelitten zu haben - er wirkt -bis man ihn besser kennt und seine Fähigkeiten und Werte zu schätzen weiß- eher ernst und grüblerisch, bisweilen wortkarg bis mürrisch, gelegentlich auch aufbrausend, daher zunächst wenig gewinnend.

Angesichts seiner handwerklichen und leiblichen Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelte sich seine magische Begabung eigenständig in dieser stadtfernen Lehrzeit, da der Orden anscheinend einen anderen Zugang zu den astralen Sphären hat. Jedoch jeden Magier, der in reisenden Abenteurergruppen den Wald von Tharian durchquerte und gelegentlich sogar einige Tage bis Wochen blieb, beobachtete er bei deren Magie-Wirken genau und löcherte sie gar, stets neugierig und begierig mit zahllosen Fragen überhäufend, wie ein trockener Schwamm alles aufsaugend, was seine Gabe fördern könne. Bisweilen denkt er noch immer, daß er eigentlich *nur so tue, als ob er zaubern könne...*, weil er schlicht ein *Gedankenbild* erschafft oder sich Stimmen und Geräusche intensiv vorstellt, wie er es von seiner Mutter gelernt und mit ihr geübt hatte.

Gelegentlich konnte er im Austausch gegen von ihm angefertigte handwerkliche Erzeugnisse -Lederrucksäcke, Taschen, Gürteltaschen, Obsidiandolche, Bögen & Pfeile u.ä.- Unterweisung in "richtigen" Magiersprüchen & akademischer Zauberkunde erhalten & übte darin selbständig über die Jahre hinweg, um sie dann dem nächsten durchziehenden Magier zur *Beurteilung* & Verbesserung vorzuführen.

Als er wieder einmal allein im Wald -viele Wegstunden von Olamh entfernt- umherstreifte ... (ist unter Abenteuer um Iridistra nach und weiter zu lesen)